Armut trotz Arbeit

Fast ein Fünftel der Bevölkerung ist armutsgefährdet

Wien (OTS) - Nach den von Statistik Austria erhobenen Zahlen sind 18,8% der Bevölkerung armuts- oder ausgrenzungsgefährdet. Die Zahl ist in einem reichen Land wie Österreich eigentlich unglaublich.

49,1% Abgabenquote sind unerträglich für Arbeitnehmer

In den vergangenen Jahren wurden immer wieder neue Erhöhungen der Abgabenbelastung für Arbeitnehmer "erfunden". Den meisten in Österreich arbeitenden Menschen kommen die Tränen wenn sie ihren Lohnzettel betrachten. All zu oft bekommen die Menschen nicht einmal die Hälfte des erarbeiteten Lohnes ausbezahlt.

Staatsschulden werden durch unprofessionelles und unverantwortliches Agieren unnötig in die Höhe getrieben

Die letzten Ereignisse wie Hypo, Gesundheitswesen, Nationalbank ect., haben gezeigt wie unverantwortlich die Politik mit unseren Geldern umgeht. Hier werden verschwenderisch Ausgaben getätigt, die nicht der Bevölkerung dienen. Es schein als füllen sich die "Volksvertreter" die eigenen Taschen und die der "Guten Freunde". Zum Wohle der Bürger werden die wenigsten Entscheidungen getroffen.

Neue Strukturierung von Geldflüssen ist notwendig

Würde eine Privatperson seine finanziellen Belange wie der Staat führen, so wäre dies der unausweichliche Weg in die Insolvenz. Jeder Bewohner Österreichs ist alleine durch die Staatsverschuldung mit über 31.000 Euro verschuldet. Das bedeutet bei einer 4-köpfigen Familie 124.000 Euro Schulden. Dazu Roman Umschweif vom Konsumentenschutz Verband Österreich: "Die Politik muss endlich Verantwortung für ihr Handeln übernehmen. Man kann den Arbeitnehmern nicht immer mehr wegnehmen. Über 1,5 Millionen Menschen sind in Österreich von Armut bedroht, viele trotz Arbeit. Der Gesetzgeber muss Mittel und Wege finden. Zu viel Geld wird gerade von den reichsten Unternehmen in Steueroasen verschoben. Das Geld muss in Österreich bleiben und der Allgemeinheit auch wieder zukommen."

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Pressestelle des Konsumentenschutz Verbandes Österreich
Lukas Bichl, Präsident
lukas.bichl@konsumentenschutz.email
www.meinkonsumentenschutz.at

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