VHS Wien: Menschenrechtsreihe widmet sich den Frauenrechten, moderner Sklaverei und Menschenhandel

Internationaler Frauentag zum Anlass, einen genaueren Blick auf diese Themen zu werfen

Wien (OTS) - Der Themenmonat März der großen VHS Menschenrechtsreihe widmet sich den Perspektiven und Möglichkeiten, die uns als Einzelnen und als Gesellschaft zur Verfügung stehen, um Frauenrechtsverletzungen, moderne Sklaverei und Menschenhandel zu bekämpfen. Rund um den Internationalen Frauentag am 8. März wird anhand von Vorträgen und Diskussionsveranstaltungen die zentrale Frage gestellt, wie die Durchsetzung der Frauenrechte global und regional gestärkt werden kann.

Frauenrechte, Moderne Sklaverei & Menschenhandel

Weibliche Genitalverstümmelung, eine brutale Menschenrechtsverletzung an Frauen, ist nach wie vor eine globale Herausforderung. Weltweit sind Schätzungen zufolge über 140 Millionen Frauen davon betroffen. In Zusammenarbeit mit der GEZA des Arbeitersamariterbunds reflektieren ExpertInnen am Mo., 2. März 2015 ab 18:30 Uhr in der VHS Josefstadt (8., Schmidgasse 18), die aktuelle Situation und diskutieren Perspektiven. In der Hauptveranstaltung des Themenmonats am Do., 19. März 2015 um 18:30 Uhr in der VHS Penzing (14., Hütteldorfer Straße 112) werden die Zusammenhänge und Auswirkungen der Unterdrückung von Frauen auf verschiedenen Ebenen diskutiert. Der Bogen wird dabei von Frauenhandel in Europa bis hin zu anderen Formen der modernen Sklaverei gespannt.

8. März: Internationaler Frauentag an der VHS Wien

Am Internationalen Frauentag erwarten BesucherInnen Vorträge zu historischen und aktuellen Aspekten von Geschlechterbeziehungen und Geschlechterpolitik. Christa Hämmerle erläutert ab 11:00 Uhr in der VHS Wiener Urania (1., Uraniastraße 1) am Beispiel eines Wiener Liebespaares Inhalte und Funktionen von Feldpostbriefen und -karten, die zwischen "Front" und "Heimat" während des Ersten Weltkrieges ausgetauscht wurden. Alexandra Weiss setzt im Anschluss mit den Perspektiven der Politisierung von Geschlechterverhältnissen fort. Ein interaktiver Themennachmittag zur Gewaltprävention bei Kindern und Jugendlichen in Kooperation mit dem Verein Autonome Frauenhäuser (AÖF) ist von 15:00 bis 19:00 Uhr geplant. Gerade wenn es um die nachhaltige Verhinderung der Gewalt an Frauen und Kindern geht, muss bei den jüngsten Mitgliedern in der Gesellschaft begonnen werden. ExpertInnen der Bundesjugendvertretung und vom Verein Poika stellen methodische Ansätze zur Gewaltprävention für Kinder und Jugendliche vor. Gemeinsam werden Übungen ausprobiert und Diskussion ermöglicht.

Factbox:

Mo., 2. März 2015, 18:30 Uhr, VHS Josefstadt (8., Schmidgasse 18) Frauenrechte & traditionelle Praktiken
Impulsreferat Abg.z.NR Petra Bayr (Obfrau stopFGM), Input von Gumato Ukur Yatani (Projekt KNEF in Kenia), Input von Angelika Maier (GEZA), Moderation Livia Klingl (Kurier).

So., 8. März 2015
SCIENCE-Frühstück: "Historische und aktuelle Aspekte von Geschlechterbeziehungen und Geschlechterpolitik"
11:00-13:00 Uhr, VHS Wiener Urania (1., Uraniastraße 1)
Zwei Vorträge von Prof. Dr. Christa Hämmerle (Universität Wien) & Dr. Alexandra Weiss (Universität Innsbruck).

Interaktiver Themennachmittag zur Gewaltprävention bei Kindern und Jugendlichen
15:00-19:00 Uhr, VHS Wiener Urania (1., Uraniastraße 1)
Mit zahlreichen Informations- und Austauschangeboten in Kooperation mit dem Verein Autonome Frauenhäuser (AÖF). Weitere Infos hier.

Moderne Sklaverei & Menschenhandel
Do., 19. März 2015, 18:30 Uhr VHS Penzing (14., Hütteldorfer Straße 112)
Impulsreferat von Güler Alkan (Vienna Master of Human Rights, Universität Wien), Diskussion u.a. mit Evelyn Probst (LEFÖ-IBF), Klara Skrivankova (Anti-Slavery International), Peter Stania (International Institute for Peace), Moderation Hanna Herbst (VICE Magazine)

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenfrei. Alle Veranstaltungen zur großen VHS Menschenrechtsreihe sind unter www.vhs.at/menschenrechte verfügbar. Anmeldung unter menschenrechte@vhs.at. Die Menschenrechtsreihe findet im Rahmen des Prozesses "Menschenrechtsstadt Wien" in Zusammenarbeit mit der Stadt Wien, MA 17 Integration und Diversität und Universität Wien, Postgraduate Center.
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