Juraczka ad GESIBA: Stadt predigt Wasser und trinkt Wein

Wirtschaftliche Überschüsse auf Kosten der Mieter

Wien (OTS) - "Die Stadt rühmt sich stets damit, leistbaren Wohnraum für die Wienerinnen und Wiener anzubieten und trachtet danach den Mietzins im privaten Bereich zu beschränken. Angesichts des aktuellen Rechnungshofberichtes in Zusammenhang mit dem Bauträger GESIBA muss man aber feststellen, dass das bloße Augenauswischerei und Heuchelei darstellt", so ÖVP Wien Landesparteiobmann Stadtrat Manfred Juraczka in einer ersten Reaktion.

So hat die GESIBA, die im Eigentum der Wien Holding steht, wirtschaftliche Überschüsse auf Kosten der Mieter erwirtschaftet und konnte daher im Zeitraum von 2009 bis 2012 den Jahresüberschuss von 18,33 Mio. auf 25,77 Mio. Euro steigern. Wörtlich heißt es im Bericht: "Die Gesiba wendete die nach dem Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz zulässigen Aufwertungen und Pauschalierungen zum Nachteil der Mieter an, weil durch diese Vorgangsweise die finanzielle Situation der Gesiba stärker als jene der Mieter begünstigt wurde". Es hat daher ein "Zielkonflikt zwischen der Bereitstellung von preisgünstigem Wohnraum und einer die Rücklagen erhöhenden Gewinnmaximierung bestanden"

"So wie auch beim Thema WISEG, wo die Stadt Wien als hochpreisiger Immobilien-Tycoon in Erscheinung tritt, stellt sich auch hier heraus, dass die SPÖ respektive die Wiener Stadtregierung ein massives Glaubwürdigkeitsproblem hat. Wasser predigen und Wein trinken, scheint die Devise zu sein", so Juraczka abschließend.

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