E-Control: Strommärkte in Europa wachsen weiter zusammen

Regulator begrüßt heute gestartete Kopplung des kurzfristigen Day-Ahead-Stromhandels in Italien mit jenen in Frankreich, Österreich und Slowenien – Insgesamt bereits 19 Länder

Wien (OTS) - Mit heutigem Tag startete an der italienischen Nordgrenze zu Frankreich, Österreich und Slowenien die Kopplung der Strommärkte. Damit sind nun auch die Märkte für kurzfristigen Day-Ahead-Stromhandel von Italien und Slowenien mit den meisten europäischen Strommärkten verknüpft. "Insgesamt sind mittlerweile drei Viertel der europäischen Strommärkte miteinander verbunden", betont Walter Boltz, Vorstand der heimischen Regulierungsbehörde E-Control. Die Marktkopplung umfasst 19 Länder: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Schweden, Spanien und Österreich sowie nunmehr Italien und Slowenien. "Eine stärkere Integration der einzelnen Strommärkte bedeutet eine höhere Versorgungssicherheit und geringere Kosten für die Konsumenten", unterstreicht Boltz. "Das Zusammenwachsen der europäischen Strommärkte ist ein wichtiger Schritt zur Verwirklichung des vollständigen EU-Energiebinnenmarkts." An der Verwirklichung der Day-Ahead-Marktkopplung haben Übertragungsnetzbetreiber, Strombörsen und Regulierungsbehörden jahrelang intensiv gearbeitet.

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