Montecuccoli: Anstelle von Entlastung droht Kahlschlag

Wien (OTS) - (24. Februar 2015) Wird in der österreichischen Steuerpolitik und Verwaltung nicht bald richtig durchforstet, sind die Auswirkungen einer Sturmkatastrophe gleichzusetzen. Ein aufgeblähter Staatsapparat, veraltete Strukturen, ausstehende Reformen, staatliches Missmanagement, eine Budgetkrise und eine geschürte Neiddebatte gefährden die österreichische Wirtschaft, die Umwelt und die Gesellschaft. Der Begriff "Gerechtigkeit" wird politisch missbraucht. Anstelle einer Entlastung der Arbeiter und Unternehmen werden Arbeitsplätze zerstört und Leistungswille unterbunden. Die Einführung von Vermögens-, Erbschafts- oder Schenkungssteuern ruiniert uns - ruiniert uns alle. Daher sind heute über 300 Teilnehmer der Einladung zur Protestversammlung gegen Vermögenssteuern und Enteignung in den Kuppelsaal der TU Wien gefolgt. Land- und Forstwirte, Familienbetriebe, Unternehmer, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Grund-, Haus und Wohnungseigentümer zeigen ihre Betroffenheit über die geplanten Steuerideen.

Im Rahmen der heutigen Protestversammlung gegen Vermögenssteuern und Enteignung verdeutlichte DI Felix Montecuccoli, Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich, dass eine Steuerreform auf Grund und Boden nicht nur kontraproduktiv sei, sondern ein Angriff auf die ganze Gesellschaft.

Anstelle einer Diskussion um Erbschafts- und Vermögensteuern würde es eine echte Steuerreform brauchen, die die Abgabenlast deutlich senkt! Es sei an der Zeit für eine durchgreifende Staatsreform, wie es schon unzählige Kommissionen vorgeschlagen haben. Er forderte eine Politik, die sich an unseren Enkeln orientiert und nicht nur an der nächsten Meinungsumfrage. Billiger Populismus sollte das Land nicht spalten und gefährden. "Erträge nützen - Substanz schützen" müsse die Devise sein! Die mehr als 300 Zuhörer stimmten mit Standing Ovations dieser Devise zu.

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