Die Jugend fördern und mitgestalten lassen

LH Wallner: Mehr als 1,1 Millionen Euro für die Jugendförderung in Vorarlberg

Bregenz (OTS) - (VLK) - Die Vorarlberger Landesregierung hat ein erstes Jugendförderungspaket in diesem Jahr mit einem Volumen von mehr als 1,1 Millionen Euro beschlossen. Dieses beinhaltet die Jahresbeiträge des Landes für das Jugendinfozentrum "aha" und die Jugendkarte "360", für die Kinder- und Jugendbeteiligungs-Servicestelle sowie für die Politische Bildung in der außerschulischen Jugendarbeit und für die Finanzführerschein-Initiative.

Der jungen Generation in Vorarlberg bestmögliche Perspektiven und Zukunftschancen zu bieten ist eine der vorrangigen Aufgaben des Landes, sagte Landeshauptmann Markus Wallner im Pressefoyer am Dienstag, 24. Februar 2015. Es gelte alles dafür zu tun, dass Kinder und Jugendliche in der Persönlichkeitsentwicklung und der Bildungslaufbahn ihre Potenziale, Talente und Fähigkeiten voll entfalten können. Und die jungen Leute sollen die Möglichkeit zur Mitbestimmung und Mitgestaltung haben, wo immer es um sie betreffende Lebensbereiche geht.

Der entscheidende Schlüssel für die Zukunftschancen junger Menschen liegt in den Bereichen Bildung und Beschäftigung. Wallner verwies auf das jüngst mit dem AMS vereinbarte Arbeitsmarktpaket, in dem die Jugendbeschäftigung erneut einer der Schwerpunkte ist. Zugleich investiert das Land Vorarlberg massiv in die vielfältige Bildungslandschaft. Ebenso wichtig ist das weite Feld der Jugendförderung außerhalb des Klassenzimmers. Als zentrale Anlaufstelle in Vorarlberg für Jugendfragen und -themen bewährt sich seit 22 Jahren das "aha - Tipps & Infos für junge Leute". Die "aha"-Stützpunkte in Dornbirn, Bregenz und Bludenz zählten im Jahr 2014 insgesamt 19.480 Besucherinnen und Besucher. Neben monatlichen Schwerpunktthemen wie z.B. Auslandsaufenthalte, Bewerbung und Ferienjob, Studium, Umwelt, Menschenrechte und zahlreichen Auftritten, Workshops und Präsentationen (SCHAU, Jugendmessen) werden Projekte auf nationaler und internationaler Ebene durchführt.

Auch die Möglichkeiten der Jugendbeteiligung sind vielfältig, erläuterten "aha"-Leiterin Monika Paterno und der Jugend-Fachbereichsleiter des Landes, Thomas Müller. Dazu zählen Jugendräte, Klassensprechertreffen und Jugendbeteiligungstage, der FrageRaum Politik oder das m5-Programm mit den Gemeinden. Das "aha" führt auch die Servicestelle für Kinder- und Jugendbeteiligung.

Eine Erfolgsgeschichte ist die Vorarlberger Jugendkarte "360". Allein im Jahr 2014 wurden 2.192 neue Jugendkarten ausgegeben, sodass zu Jahresende insgesamt 13.110 Jugendliche im Besitz einer "360card" waren. Das heißt, etwa die Hälfte aller Jugendlichen im Alter von 14 bis 20 Jahren hat eine "360" und nützt die vielen damit verbundenen Vorteile und Vergünstigungen.

Rückfragen & Kontakt:

Amt der Vorarlberger Landesregierung
+43 5574 511 20137
presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/presse
+43 664 6255668
+43 664 6255667

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL0001