AK zur Jänner-Inflation: Runter mit den Mieten!

Wien (OTS) - Die Preisspirale bei den Wohnkosten dreht sich unaufhaltsam weiter. So sind die Mieten im Jahresvergleich mehr als achtmal so stark gestiegen wie die Gesamtteuerung. "Die Mieter und Wohnungssuchenden müssen dringend entlastet werden und das dann auch im Geldbörsel spüren", sagt AK Präsident Rudi Kaske. Kaske verlangt:
"Um Wohnen billiger zu machen, sind eine Mietpreisbremse und eine Offensive im Wohnbau nötig."

Konkret verlangt die AK eine große Mietrechtsreform: klare Mietobergrenzen für private Altbau-Mietwohnungen; weg mit den Befristungen; die Betriebskosten müssen sinken; klare Erhaltungsregeln für VermieterInnen für die gesamte Wohnungsausstattung (etwa Elektroleitungen oder sanitäre Anlagen), nicht nur für die Heiztherme; weg mit den MaklerInnengebühren für MieterInnen.

Überdies fordert die AK, im anstehenden Finanzausgleich eine erneute Zweckbindung der Wohnbauförderungsmittel wie auch der Rückflüsse aus bereits begebenen Wohnbauförderungsdarlehen festzulegen

Die AK begrüßt darüber hinaus das von der Initiative Umwelt + Bauen als Ergänzung zur bewährten Wohnbauförderung vorgelegte Sonderwohnbauprogramm für wachsende Ballungszentren und fordert eine rasche Umsetzung seitens der Regierung.

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