Wiener Tierschutzverein - "Wir sind und bleiben in Vösendorf"

WTV ist weiterhin im Süden Wiens für alle Tierschützerinnen und Tierschützer da.

Vösendorf (OTS) - "Der Wiener Tierschutzverein ist und bleibt in Vösendorf", stellte WTV-Präsidentin Madeleine Petrovic am Dienstag auf einer Pressekonferenz vor Journalisten klar. In den vergangenen Wochen und Monaten herrschte just um dieses Thema große Verwirrung in der Bevölkerung in und rund um Wien. Denn mit dem TierQuarTier im 22. Bezirk, das im März 2015 offiziell seine Pforten öffnet, gibt es in Zukunft zwei Tierheime in Wien. "Das TierQuarTier ist ein völlig eigenständiges, von der Stadt Wien geführtes Tierheim und operiert somit unabhängig vom WTV", erklärt Petrovic. Allerdings gibt es eine Kooperation zwischen den beiden Tierheimen, die nicht zuletzt auch im Leistungsvertrag, den der Wiener Tierschutzverein mit der Stadt Wien hat, geregelt ist. "Ein Tierheim im Norden und eines im Süden der Stadt zu haben ist eine sehr vernünftige Lösung für die Versorgung der Tiere in Wien", so Petrovic.

In groben Zügen sieht die Kooperation wie folgt aus: Bis das TierQuarTier seine vollen Kapazitäten erreicht hat (es bietet Platz für rund 150 Hunde und 300 Katzen), wird die Tierrettung des Wiener Tierschutzvereins alle in Wien beschlagnahmten Tiere und Fundtiere (Hunde, Katzen, Kleintiere) ins TierQuarTier überstellen. "Ist das TierQuarTier voll, werden die Tiere auf beide Tierheime aufgeteilt. Genaue Details dieser Aufteilung müssen allerdings noch geklärt werden. Es sollte aber da wie dort eine bunte Mischung an Tieren geben. Sprich nicht nur Listenhunde in Vösendorf oder umgekehrt", sagt Petrovic. Wildtiere und Eigentümerabgaben und -abnahmen werden aber auch aktuell und in Zukunft nur und ausschließlich beim Wiener Tierschutzverein aufgenommen.

2015 wird Jahr des Übergangs

"Das aktuelle Jahr wird für den WTV ein Jahr des Übergangs. Wir werden sehen, wie sich die Kooperation entwickelt und natürlich auch wie sich unsere Spender in Zukunft verhalten werden", sagt Petrovic. Die WTV-Präsidentin will sich jedenfalls auf die Kernkompetenzen des Vereins, sowie den Ausbau des Leistungsspektrums und die Qualität der Tierbetreuung konzentrieren: "Ja, wir werden vorerst weniger Tiere im WTV haben. Das bedeutet aber umgekehrt, dass mehr Ressourcen in die Qualität der Tierbetreuung fließen können, um diesen Tieren ein so lebenswertes Dasein wie möglich zu gestalten". Geplant sind zudem der Ausbau des WTV als Kompetenzzentrum für Tierfragen (Vorträge, Seminare, etc.) sowie neue Services für Mitglieder und eine Fülle an Neuerungen mehr, die laut Petrovic zum aktuellen Zeitpunkt aber noch nicht spruchreif sind.

Natürlich bleiben auch alle bisherigen Leistungen, die der Wiener Tierschutzverein den Tierfreundinnen und Tierfreunden anbietet, wie etwa die Tierpatenschaften, erhalten und werden zum Teil künftig noch ausgebaut. "Der Wiener Tierschutzverein ist der älteste Tierschutzverein Österreichs und Europas. Wir haben bereits eine sehr reiche und wechselhafte Geschichte hinter uns und wir werden auch in Zukunft unser Bestes tun, um den Tieren eine Stimme zu geben", sagt Petrovic.

Esperanza topfit

Am Schluss der Pressekonferenz wurde auch noch das Schicksal der Hündin Esperanza thematisiert und die Anwesenden konnten sich ein Bild von den unglaublichen gesundheitlichen Fortschritten der Hündin machen. "Esperanza ist ein Musterbeispiel für ein tolles Zusammenspiel zwischen Mensch und Tier im Wiener Tierschutzverein. Nur durch unsere zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützer ist es für uns möglich, solche Erfolge zu feiern. Wir hoffen, sie bleiben uns auch in Zukunft gewogen", so Petrovic abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. (FH) Oliver Bayer
Öffentlichkeitsarbeit

Wiener Tierschutzverein
Triester Straße 8
2331 Vösendorf

Mobil: 0699/ 16 60 40 66
Telefon: 01/699 24 50 - 16
oliver.bayer@wr-tierschutzverein.org
www.wr-tierschutzverein.org

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WTV0001