Christian Ragger: Noch kein Geld bei HCB-Geschädigten angekommen

Sinnlose Machtdemonstration gegenüber Ärztekammer

Klagenfurt (OTS) - "Viel Papier, aber keine Hilfe für die Geschädigten der HCB-Umweltbelastung"! So kommentiert der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger den "Masterplan" für die Region, den LH Dr. Peter Kaiser und seine Koalitionspartner am Dienstag in der Regierung präsentierten. Es sei zu befürchten, dass viel Geld für Berater ausgegeben werde, aber nichts bei den Geschädigten ankommt. Bisher seien erst 300.000 Euro aus dem HCB-Fonds geflossen, aber nur für Kosten von Untersuchungen. Ragger fordert einen Schulterschluss aller politischen Kräfte, damit den Opfern des Umweltskandals Hilfe zuteil wird.
Als sinnlose Machtdemonstration gegenüber der Ärztekammer bezeichnet er die Aufhebung von drei Beschlüssen der Kammer zum Thema "Übergangspraxis". "Die Klärung der Frage, unter welchen Bedingungen junge Mediziner die Praxen ihrer älteren Kollegen übernehmen, sollten wir der Berufsgruppen überlassen", betont Ragger. Da sollte sich die Regierung als Aufsichtsbehörde nicht einmsichen. Kärnten habe ganz andere massive Probleme im Gesundheitsbereich, als dass sich die zuständige Referentin LhStv. Dr. Beate Prettner in einen solchen "Kleinkrieg" mit der Ärzteschaft begeben sollte. Bezeichnenderweise habe Prettner der Regierung seit zwei Jahren noch keinen einzigen Akt über eine sinnvolle Maßnahme im Gesundheitswesen vorgelegt, dafür jetzt aber diese seltsame Strafaktion gegen die Kammer. Daher habe er diesen Bericht als einziger abgelehnt.
Ragger selbst legte dem Kollegium den Arbeitsbericht der Tierschutzombudsfrau Dr. Jutta Wagner vor. "Wir sollten ihre Anregung aufgreifen und im Sicherheitsgesetz ähnlich wie die Steirer einen finanziellen Anreiz für Hundebesitzer schaffen, dass sie einen Hundekundenachweis erbringen", meint Ragger. Zuständig für eine entsprechende Änderung des Sicherheitsgesetzes sei LhStv. Dr. Gabriele Schaunig-Kandut. Auch die illegale Hundezucht sollte bekämpft werden. Ragger verweist abschließend darauf, dass das gekürzte Budget für Tierschutz zu Einschränkungen bei der Katzenkastrationsaktion führe. Das schaffe langfristig Tierleid und hygienische Probleme, weil sich Streunerkatzen rasch vermehren.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Die Freiheitlichen in Kärnten - FPÖ
9020 Klagenfurt
Tel.: 0463/56 404

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0003