FSG-Mernyi: ArbeitnehmerInnen sind keine Goldesel für Großgrundbesitzer

Auflauf von Millionären gegen mehr Steuergerechtigkeit

Wien (OTS) - 300 - nur so viele passen bei voller Bestuhlung in den repräsentativen Kuppelsaal der Technischen Universität Wien, in dem heute Millionäre gegen höhere Vermögenssteuern und damit gegen mehr Steuergerechtigkeit in Österreich protestieren. "Sie wollen damit nur das bisherige System einzementieren und weiterhin ihre Anteile abschöpfen", stellt FSG-Bundesgeschäftsführer Willi Mernyi fest.

Während viele Millionäre selbst in Zeiten der Krise noch viel reicher wurden und ihre Vermögen steuerschonend ungeniert weiterhorten, zahlen ArbeitnehmerInnen und PensionistInnen immer mehr den größten Brocken an Lohn- und Umsatzsteuern. Mit diesen Steuern werden auch noch immer die Vermögen der Reichen gerettet (Stichwort Bankenrettung).

"Millionäre werden daher etwas mehr an die Gesellschaft zurückgeben können und müssen. Besonders jene Millionäre, die auch bei Förderungen oder öffentlichen Aufträgen großzügig die Hand aufhalten, sollten das verstehen. Wer das allerdings heute im 21. Jahrhundert noch anders sieht, muss seit etlichen Jahrzehnten mit Scheuklappen durchs Leben laufen. Die arbeitenden Menschen sind jedenfalls keine Goldesel für Großgrundbesitzstandswahrer und Millionäre mehr", sagt Mernyi und warnt vor der im höchsten Maße unseriösen Verunsicherung der Bevölkerung durch den heutigen Millionärsprotest.

Mernyi: "Kein Millionär oder Betriebsanteilsbesitzer wird enteignet, nur weil vermögensbezogene Steuern auf internationales Niveau angeglichen werden könnten. Und es muss sich um Millionäre und Großgrundbesitzer niemand Sorgen machen, sie verdienen schon ganz gut mit ihren Vermögen. Oder glaubt wirklich irgendjemand den Schmäh, dass sich Millionäre nur unrentable Anteile an Betrieben halten würden?" (ch)

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