ÖVP-Schmidt: ÖVP weiterhin gegen Gigaliner auf Österreichs Straßen

Europäisches Parlament nimmt zweiten Anlauf gegen grenzüberschreitende Zulassung von Gigalinern

Brüssel, 24. Februar 2015 (ÖVP-PD) "Wir wollen weiter keine Gigaliner-LKW auf Österreichs Straßen. Das EU-Parlament wird
einer grenzüberschreitenden Zulassung der übergroßen Riesen-
LKW nicht zustimmen", so die Verkehrssprecherin der ÖVP im EU-Parlament, Claudia Schmidt, heute in Brüssel anlässlich der Neuverhandlung der Maximalgrößen von Straßenfahrzeugen im Verkehrsausschuss des EU-Parlaments. ****

"Es ist und bleibt nationale Angelegenheit, ob die 60
Tonnen schweren Lastwägen zugelassen werden. Für Österreich
ist das ganz klar keine Option", so die ÖVP-Europaabgeordnete.
Die Neuverhandlung des Gesetzes war notwendig geworden, weil
sich im Dezember die EU-Mitgliedstaaten für andere Fristen als
das Parlament bei der Zulassung von windschnittigeren
Fahrerkabinen ausgesprochen hatten.

"Nicht nur Sicherheit und Umweltschutz sprechen gegen die Riesen-LKWs. Es wäre auch eine maßlose Verschwendung von Steuergeldern", betont Schmidt und verweist auf die Zahlen der Asfinag: "Allein in Österreich würden bis zu 5,4 Milliarden
Euro an Umbaukosten entstehen, wenn Brücken, Pannenbuchten, Autobahnparkplätze, Tankstellen, Tunnel und Leitschienen für
den Einsatz der Riesen-LKW tauglich gemacht werden müssten.
Das ist volkswirtschaftlicher Unfug", so die EU-Abgeordnete.

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