Neues Musikfestival im MuseumsQuartier

Wien (OTS) - Unter dem Titel "Electric Spring" findet am 16. und 17. April im MuseumsQuartier Wien in Kooperation mit der Stadt Wien und der Kunsthalle Wien ein neues Musikfestival statt. Als Plattform für die neue, heimische Elektronik-Musik-Szene soll der "Electric Spring" künftig jährlich das Wiener Kulturleben bereichern.

Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny, der Kultursprecher der Wiener Grünen, Landtagsabgeordneter Klaus Werner-Lobo, der Direktor des MuseumsQuartier Wien, Christian Strasser sowie Kurator Thomas Heher (Waves Vienna) präsentierten heute im Rahmen eines Pressegesprächs das Programm des neuen Musik-Festivals, das Konzerte sowohl in verschiedenen MQ Locations als auch im MQ Haupthof umfassen wird. Der Eintritt ist für alle Veranstaltungen frei.

Das neue Festival "Electric Spring" versteht sich als Präsentationsplattform für die neue heimische Elektronik-Musik-Szene und deren Spielarten, die weit in andere Genres hineinreichen: ein Fokus innerhalb des Festivals widmet sich dem derzeit in einer Hochphase befindlichen österreichischen Hip-Hop. Ergänzend zur Musik-Schiene des Festivals werden überdies VJs mit Projektionen und Installationen für visuelle Highlights im Festivalprogramm sorgen.

"Wien ist Musikstadt: das gilt selbstverständlich für die Klassik, doch Wien ist durch seine umfassende Förderung von zeitgenössischer Musik gleichermaßen bei modernen Musikströmungen am Puls der Zeit. Mit dem ‚Electric Spring‘ bekommt Wien - in Ergänzung zum Popfest -eine Plattform für die heimische Elektronik-Szene, die überdies international einen guten Ruf genießt. Der Stadt ist es ein großes Anliegen, diese innovativen KünstlerInnen und ihre Musik einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das ‚Electric Spring‘-Festival reiht sich damit in die Open-Air-Festivals der Stadt ein, die ein einzigartiges Kulturerlebnis bei freiem Eintritt bieten. Das nutzt der Kulturszene und der Wiener Lebensqualität", so Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny.

"Ich freue mich mit diesem Festival neue Impulse für die Wiener Elektronikszene setzen und den Austausch fördern zu können", ergänzt der Kultursprecher der Wiener Grünen, Landtagsabgeordneter Klaus Werner-Lobo.

Direktor Christian Strasser vom MuseumsQuartier ist überzeugt:
"‚Electric Spring‘ ist eine hervorragende Ergänzung zum Programm des MuseumsQuartier. Wir erweitern damit unser umfangreiches kulturelles Angebot um eine starke musikalische Komponente und bieten unseren BesucherInnen bereits im Frühjahr einen tollen Event sowohl indoor als auch outdoor. Gleichzeitig gibt es durch die verschiedenen Locations, in denen die Konzerte und Acts stattfinden, erneut eine Zusammenarbeit mit den verschiedenen MQ Institutionen und es wird das gesamte Areal in das Festival miteinbezogen".

Für das Programm zeichnet Kurator Thomas Heher verantwortlich: "Die heimische Musik-Szene ist nicht nur außerordentlich aktiv, sondern auch besonders vielfältig. ‚Electric Spring‘ wird den Fokus auf die spannenden elektronischen Spielarten legen und hat dafür im MuseumsQuartier einen tollen Schauplatz gefunden."

In den kommenden Jahren sollen jährlich wechselnde KuratorInnen mit der Programmierung des Festivals betraut werden.

Biografie Thomas Heher

Thomas Heher ist seit 1996 im Kultur-Sektor aktiv. Nach der Mitbegründung des Pop-Kulturmagazins "The Gap" und der Leitung des Musik-Labels "P.A.M. Records" sowie als Veranstalter von zahlreichen Konzerten, Lesungen und Film-Screenings rief er gemeinsam mit Thomas Keul die Literatur-Zeitung "Volltext" und schließlich das Musikmagazin "TBA" ins Leben. Derzeit ist Thomas Heher als Leiter des von ihm 2011 initiierten Festivals "Waves Vienna" und des "Waves Film Fest" sowie als Kurator von Musik- und Film-Reihen und in Beratungspositionen in Musikbelangen tätig.

Programm

Donnerstag, 16.04., ab 20h

Der erste Abend des Festivals wird um 20 Uhr von einem ganz besonderen Act in Kooperation mit den Vienna Independent Shorts (VIS) eingeleitet: Living Waterfalls. Dabei wird sich im Wasserbecken mitten im MQ Haupthof eine farbige Wasserskulptur erheben. Über eine Breite von zwölf Metern und eine Höhe von zwei Stockwerken erstreckt sich eine künstliche Fontäne, auf der sich abstrakte Bildkompositionen des Berliner Künstlers Robert Seidel verflüssigen. Die unruhige Wasseroberfläche wird sich zu den teils rhythmischen, teils experimentellen Klängen und Tönen von Richard Eigner alias Ritornell aus Österreich in eine komplexe Leinwand verwandeln.

Nach dem Eröffnungsact folgt auf der Open-Air-Bühne im MQ Haupthof um 21 Uhr gleich das nächste große Highlight der ersten Ausgabe von "Electric Spring": Der Wiener Rapper Nazar, der sich in den letzten Jahren nicht nur beeindruckend erfolgreich, sondern auch weit über die Grenzen Wiens und Österreichs hinaus eine treue und große Fanbase erspielt hat. Im Rahmen seiner "Freundlichen DiktaTOUR" präsentiert er im MuseumsQuartier sein aktuelles Album "Camouflage", welches in Österreich auf Anhieb auf Platz 1 in den Charts eingestiegen ist und inzwischen Goldstatus erreichte.

Der Auftakt von "Electric Spring" findet auch in enger Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Wien statt, deren groß angelegte Schau "Destination Wien 2015" einen Einblick in die Vielfalt der zeitgenössischen Kunstszene der Stadt gibt und ebenfalls an diesem Abend eröffnet. Im Rahmen der Eröffnung werden ab 22 Uhr das Grazer Female-DJ-Kollektiv Etepetete und Patrick Pulsinger, der auch die Soundsignation des "Electric Spring" gestaltet hat, im Foyer der Kunsthalle Wien auftreten. Zudem öffnen sich gegen 22 Uhr die Tore zu den weiteren Bühnen des Festivals: in den Hofstallungen des mumok sowie im Café Leopold wird eine spannende und vielseitige Auswahl heimischer Top-Acts zu sehen sein.

Freitag, 17.04., ab 19.30h

Um 19.30 Uhr eröffnet die Elektronik-Musikerin Ankathie Koi, bekannt als Mitglied von Fijuka, den zweiten Festivaltag auf der Open-Air-Bühne im MQ Haupthof. Im Anschluss besteigen die Shooting-Stars der heimischen Elektronik-Szene die Open-Air-Bühne:
Johann Sebastian Bass, die nicht erst seit ihrer Teilnahme an der Vorausscheidung zum Eurovision Song Contest mehr als bloß ein Geheimtipp sind. Ab 22 Uhr werden dann wieder im Foyer der Kunsthalle Wien, in den Hofstallungen des mumok und im Café Leopold zahlreiche Acts bis in die Morgenstunden auftreten.

Rückfragen & Kontakt:

Presse MQ: Mag. Irene Preißler
Tel. [+43] (0)1 / 523 58 81 - 1712
E-Mail: ipreissler@mqw.at

Mediensprecher Büro Stadtrat Dr. Mailath-Pokorny: Daniel Benyes
Tel.: [+43] (0)1 / 4000-81192
E-Mail: daniel.benyes@wien.gv.at

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