Heiser-Fischer mahnt Transparenz bei Unternehmen im Umfeld des Landes NÖ ein

Vertreter des NÖAAB und der WK Niederösterreich haben in der GKK für Postenschacher gestimmt

St. Pölten (OTS) - "Wir freuen uns, dass nun auch der NÖAAB den vom Team Stronach aufgedeckten Postenschacher in der NÖ GKK kritisiert", sagt heute die Landesobfrau des Team Stronach für NÖ, Renate Heiser-Fischer, zu einer diesbezüglichen Presseaussendung des NÖ AAB Landesgeschäftsführers Ebner. "Aber Herr Ebner muss sich den Vorwurf der Heuchelei schon gefallen lassen", so Heiser-Fischer, "denn die Vertreter des NÖ AAB haben im Vorstand der NÖ GKK diesem Postenschacher zugestimmt."

Aber nicht nur im NÖAAB gab es breites Verständnis und Unterstützung zu diesem Postenschacher, auch aus der Wirtschaftskammer kam Zustimmung. "Uns liegt sogar ein Brief von Wirtschaftskammerpräsidentin Zwazl vor, die auch im Vorstand der NÖ GKK sitzt, und nichts Schlechtes an diesem Versorgungsposten für einen SPÖ Politiker findet," zeigt Heiser-Fischer weitere Details zu den Vorgängen rund um Personalfragen in der NÖ GKK auf.

"Herr Ebner kommt mit seiner Einsicht auch relativ spät - unsere Abgeordnete Dr. Gabriele Von Gimborn, weist seit vergangenem Sommer auf die mangelnde Transparenz und Selbstbedienungsmentalität in der NÖ GKK hin. Als sich nach ihren Briefen an NÖ GKK Obmann Hutter und den gesamten Vorstand keine nachvollziehbare Erklärung für den neuen Posten fand, initiierte Dr. Gimborn eine parlamentarische Anfrage an Gesundheitsministerin Oberhauser. In der Antwort der Ministerin wurde dann festgehalten, dass man in der NÖ GKK noch gar nicht weiß, ob wirklich ein Bedarf an dieser Position besteht, aber an den betreffenden SPÖ Politiker bereits ein 3-Jahres Vertrag vergeben wurde", erinnert Heiser-Fischer.

Wenn der NÖAAB nun auf einmal den Wert von Transparenz entdeckt, hat er in NÖ ein weites Betätigungsfeld, betont Heiser-Fischer. "Zum Beispiel in der Landes Hypo, wo der Vorgänger von Herrn Ebner einen interessanten Job - "Berater des Vorstandes" - bekommen hat. In der Hypo scheint nach dem selben Muster, wie in der NÖ GKK, Postenschacher betrieben worden zu sein. Auch bei diesem Hypo Job wäre es interessant zu wissen, wo die Position ausgeschrieben wurde, welche Personalberatung die Ausschreibung begleitet hat, ob es ein Kandidatenhearing gab, wer hat an dem Hearing teilgenommen hat, wie viele Bewerber es gegeben hat, wie viele Frauen darunter waren etc", mahnt Heiser-Fischer Transparenz und Nachvollziehbarkeit bei Unternehmen im Umfeld des Landes NÖ, bei öffentlichen Institutionen und Körperschaften öffentlichen Rechts ein.

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