"trend"-Umfrage: Erhöhung von Grundsteuer oder KESt werden abgelehnt

Knappe Mehrheit der Österreicher befürwortet eine allgemeine Vermögenssteuer mit Freibetrag.

Wien (OTS) - Von den bisher diskutierten Vorschlägen für vermögensbezogene Steuern im Rahmen einer Steuerreform hat eine allgemeine Vermögenssteuer mit Freibetrag die mit Abstand größte Akzeptanz. Eine knappe Mehrheit der Österreicher hält eine solche Steuer für sinnvoll. Dagegen hat eine Erhöhung der Kapitalerstragssteuer KESt den geringsten Zuspruch. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Linzer Market-Instituts für den "trend", wie das Wirtschaftsmagazin in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe berichtet. Im Detail können 52 Prozent der Befragten einer allgemeinen Vermögenssteuer etwas abgewinnen. Davon halten 52 Prozent eine Freibetragsgrenze von 500.000 Euro für sinnvoll, 42 Prozent würden die Grenze erst bei einer Million ansetzen.

Mit deutlich größerer Ablehnung werden dagegen Vermögenssteuern betrachtet, die auch die breite Masse betreffen: Weniger als ein Viertel der Bevölkerung (23 Prozent) befürwortet eine Wiedereinführung der Erbschafts- und Schenkungssteuer, 19 Prozent stehen einer Erhöhung der Grundsteuer positiv gegenüber, und nur 16 Prozent halten eine Erhöhung der Kapitalertragssteuer von derzeit 25 Prozent, etwa auf Erträge von Sparbüchern und Anleihen, für sinnvoll.

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