Himmelsstürmer startbereit: 220 Priester kicken um den EM-Titel

Vom 23. bis 27. Februar findet in St. Pölten/Niederösterreich die Fußball-Europameisterschaft der Priester statt - Bischof Küng: "Sport und Bewegung sind wichtige Stützen für die Gesundheit, das trifft auch auf Priester zu"

St. Pölten, 21.2.2015 (KAP) "440 Wadeln für ein Halleluja!" - So könnte das Motto für jenes Großereignis lauten, das ab Montag in der niederösterreichischen Landeshauptstadt St. Pölten stattfindet: Die Fußball-Europameisterschaft der Priester. 220 Himmelsstürmer aus 16 Nationen werden vom 23. bis 27. um den Titel kämpfen, der heuer zum neunten Mal vergeben wird. Das österreichische Team tritt heuer mit insgesamt 16 Spielern aus den Diözesen St. Pölten, Eisenstadt, Graz, Linz und Gurk-Klagenfurt an. Gekickt wird in der Halle mit fünf Feldspielern plus einem Tormann, wobei ein Spiel eine halbe Stunde dauert.

Als Favorit wird Titelverteidiger Polen gehandelt, da dort die jüngsten Kicker antreten, weiß Hans Wurzer, Kapitän und Tormann des österreichischen Teams und Pfarrer von Ybbs/Donau, zu berichten. Bei der EM im vergangenen Jahr in Weißrussland belegte Österreich bei 14 teilnehmenden Mannschaften den 12. Platz.

Auf jeden Fall können sich die österreichischen Kicker des Beistands des St. Pöltner Diözesanbischofs Klaus Küng gewiss sein. Dieser brachte in einer Aussendung am Freitag seine Vorfreude auf das außergewöhnliche Ereignis zum Ausdruck und betonte: "Sport und Bewegung sind wichtige Stützen für die Gesundheit, das trifft auch auf Priester zu. Das Spiel ist ein wichtiger Ausgleich zu den vielen Herausforderungen, denen Priester in der Seelsorge oft begegnen. Es fördert Kameradschaft und Freundschaft."

Mit dem heurigen Austragungsort kehrt das Turnier in seine Heimat zurück: So wurde es 2004 auf Initiative des österreichischen Teams zum ersten Mal in Eisenstadt ausgetragen. Spieltage sind Dienstag, 24. Februar (mit Eröffnungsfeier und Einzug der Nationen und Eröffnung durch Weihbischof Anton Leichtfried) und Donnerstag, 26. Februar (mit abschließender Schlusszeremonie) jeweils ab 13 Uhr. Dazwischen wird auch das Stift Melk besichtigt, weiters gibt es täglich Gottesdienste in verschiedenen Pfarren. (Infos:
www.priesterteam-austria.at)

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