Christian Ragger: Koalition ignoriert Notlage Tausender Patienten

LhStv Prettner soll endliche Berichte über Behandlungsausfälle vorlegen

Klagefurt (OTS) - "Das Dach des Hauses steht in Flammen, aber die Verantwortliche schläft im Erdgeschoss weiter". So beschreibt der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger das Kärntner Gesundheitswesen. Es sei für ihn unfassbar, mit welcher Gleichgültigkeit die zuständige Spitals- und Gesundheitsreferentin LhStv Dr. Beate Prettner den seit acht Wochen bestehenden Notstand von Tausenden Patienten hinnimmt. Der Rückgang bei den Leistungsstunden der Spitalsärzte, welche die seit 2015 geltende gesetzliche Grenze von im Schnitt 48 Wochenstunden einhalten, habe mittlerweile für Tausende Patienten desaströse Folgen. "In den Kärntner Spitälern mussten über 2.000 Operationen und mehr als 3.000 Behandlungen auf verschiedenen Ambulanzen abgesagt werden."
Das Leistungsvolumen der Spitäler ging dramatisch zurück, aber die Kranken bleiben. Man sollte in dieser Situation erwarten, dass es einen Notfallplan gibt und die Patienten informiert werden. Es müsste Sondersitzung der Zielsteuerungskommission, der Gesundheitsplattform, der Kabeg, Verhandlungen mit niedergelassenen Ärzten über Notprogramme und entsprechende Berichte der zuständigen Referentin LhStv Dr. Prettner geben. Doch was tut sie? Sie lässt das Haus in Flammen stehen und kümmert sich um Nebensächlichkeiten. "In der nächsten Regierungssitzung ist der Versorgungsnotstand wieder kein Thema. Vielmehr konzentriert sich Prettner auf eine völlige Nebensächlichkeit. Sie eröffnet eine neue Front gegen die Ärztekammer, in dem sie einige von deren internen Beschlüsse aufheben will. Sinnlose Machtdemonstration , statt Problemlösung! Nichts beschreibt die Ignoranz der rot-grün-schwarzen Koalition gegenüber den Nöten der Menschen eindringlicher als diese seltsame Schwerpunktsetzung", so Ragger. Er fordert jedenfalls LH Dr. Kaiser und LhStv. Prettner auf, dass den Kärntner Patienten mitgeteilt wird, wo überall Engpässe in der Gesundheitsversorgung auftreten und welche Notfallpläne es für Krebspatienten etc. gibt.

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