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Vorsichtsmaßnahmen für Rinderkrankheit IBR/IPV bereits in Umsetzung

Wien (OTS) - Bei IBR/IPV handelt es sich um eine Viruserkrankung bei Rindern. Es ist eine Herpesviruserkrankung und sie hat zwei Verlaufsformen (IBR=Atmungsorgane betroffen, IPV=Genitalbereich betroffen). Diese ist im Allgemeinen ungefährlich und für Menschen unbedenklich. Es gibt auch keine erhöhte Sterblichkeit bei Rindern. Allerdings kann sie zu wirtschaftlichen Einbußen, wie weniger Milchleistung oder geringere Zunahmen, führen und sie ist von Tier zu Tier leicht übertragbar.

Österreich ist eines der wenigen Länder (auch innerhalb der EU), das seit den 1990er-Jahren anerkannt frei von dieser Rindererkrankung ist. Dies ist auf den hohen Sicherheits- und Qualitätsstandard der heimischen Rinderwirtschaft zurückzuführen und ist Voraussetzung für unsere Erfolge beim Zuchtviehexport.

Für Aufregung sorgte das vereinzelte Auftreten der Erkrankung. Vorsichtsmaßnahmen sind die Folge, um den Erreger rasch wieder einzudämmen. So entschied das BMG alle Auftriebe von Rindern in der letzten Februar-Woche präventiv zu untersagen. Das betrifft Viehmärkte, landwirtschaftliche Tierauktionen und Nutztierschauen. Den gesamten März über ist eine Teilnahme nur nach einer Untersuchung möglich. Ein negatives Ergebnis auf IBR/IPV muss nachgewiesen werden.

Ziel muss es sein, die Tierkrankheit so schnell wie möglich einzudämmen und wieder zur wirtschaftlichen Normalität zurückzukehren.

Rückfragen & Kontakt:

Zentrale Arbeitsgemeinschaft österreichischer Rinderzüchter (ZAR)
Obmann Ök.-Rat Anton WAGNER
Tel. 0664/5113762
obmann@rinderzucht-austria.at
Dresdner Straße 89/19
1200 Wien

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