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"Eurovision Song Contest - Wer singt für Österreich?" mit Celina Ann, DAWA, Folkshilfe, Johann Sebastian Bass, The Makemakes und Zoe

Die Top-sechs-Acts stehen fest

Wien (OTS) - ACHTUNG: SPERRFRIST FÜR ALLE MEDIEN (FERNSEHEN, RADIO, INTERNET, TELETEXT UND PRINT) BIS FREITAG, 20. FEBRUAR 2015, 22.10 UHR BEACHTEN!

Von Soul über Pop, Elektrokoko bis hin zu Rock und Elektro-Swing. So vielfältig präsentieren sich Celina Ann, DAWA, Folkshilfe, Johann Sebastian Bass, The Makemakes und Zoe - jene sechs Musik-Acts, die Österreich beim "Eurovision Song Contest" vertreten wollen und in der ersten Vorauswahlshow "Eurovision Song Contest - Wer singt für Österreich?" am Freitag, dem 20. Februar 2015, um 20.15 Uhr in ORF eins überzeugen konnten. Heimische Musikexpertinnen und -experten, darunter Dietmar Lienbacher, Monika Ballwein, Diana Lueger, Peter Draxl, Eberhard Forcher, Ewald Tatar, Andi Knoll und John Megill, gaben diesen sechs Acts die meisten Stimmen und somit ein Ticket für die weiteren Vorauswahlshows von "Eurovision Song Contest - Wer singt für Österreich?". In den nächsten Shows werden sie mit ihren Coaches Anna F., Nazar und The BossHoss den perfekten Song-Contest-Auftritt erarbeiten. In der Finalshow am Freitag, dem 13. März, um 20.15 Uhr live in ORF eins wird es dann ernst - denn Publikum und Jury wählen Österreichs Vertreter beim größten Musikevent des Jahres 2015 - dem "Eurovision Song Contest" am 23. Mai 2015 in Wien. Moderiert werden die Shows von Mirjam Weichselbraun.

Diese sechs Acts wollen Österreich beim ESC vertreten

Johann Sebastian Bass

Johann Sebastian Bass sind der exzentrischste Act bei der Song-Contest-Vorausscheidung. Mit Rokoko-Perücken, viel Puder und zwei Pudeln wurden die drei Kunstfiguren laut Eigendefinition per Zeitmaschine aus dem Jahr 1757 in das Wien der Jetztzeit katapultiert. Ihren Musikstil beschreiben Johann Sebastian Bass als "Dance, Pop, und ein bisschen Funk" und haben gleich ein Wort dafür kreiert - "Elektrokoko".

Über ihre Teilnahme an den Vorauswahlshows sagen Johann Sebastian Bass: "Wir können uns in diesem Rahmen so präsentieren, wie wir sind. Wir sind uns musikalisch treu geblieben, insofern hatten wir keine Bedenken, teilzunehmen. Als wir gefragt wurden, ob wir mitmachen wollen, haben wir unsere Freunde auch gefragt, und sie waren begeistert." Und zum Song Contest wollen Johann Sebastian Bass, "um 300 Jahre österreichische Musikgeschichte hochleben zu lassen". Außerdem finden sie, dass der ESC "wie maßgeschneidert für uns ist".

Zoe

Zoe wurde die Musik quasi in die Wiege gelegt. Durch ihren Vater Christof Straub, Gitarrist von Papermoon, kam sie schon früh mit Gesang in Verbindung, erste Bühnenerfahrungen sammelte sie unter anderem beim "Kiddy Contest". Seit 2013 ist die heute 18-Jährige als Sängerin und Songwriterin unterwegs. Ihr großes Vorbild ist Edith Piaf, deren Musik auch als Vorlage für ihre eigenen Chansons dient.

Nach der Entscheidung sagte Zoe: "Ich hab nicht damit gerechnet, ich hab mir gedacht, mach dir nicht zu viele Hoffnungen, dann bist du nicht zu enttäuscht. Trotzdem bin ich natürlich zitternd auf der Bühne gestanden, weil man will ja weiter. Als ich meinen Namen gehört habe, konnte ich es am Anfang nicht glauben, und ich bin wirklich glücklich. Es ist verdammt cool, dem Song Contest näher zu kommen."

Celina Ann

Celina Ann ist trotz ihrer erst 23 Jahre ein "alter Hase" im Musikbusiness. Ihren ersten Auftritt absolvierte sie bereits mit elf Jahren. Ihr persönliches Highlight bisher war ein Auftritt mit den Fantastischen Vier beim Amadeus Award. Lampenfieber kennt Celina Ann nur, "wenn ich nicht gut vorbereitet bin", sonst genießt sie die Aufregung vor jedem Auftritt. Ihre musikalische Heimat sieht die Wienerin im Soul und Funk.

Auch Celina Ann hat nicht damit gerechnet, unter die Top-sechs-Acts zu kommen: "Ich hab mir absichtlich auch nicht irgendwelche Chancen ausgemalt. Ich wollte nicht spekulieren, weil man weiß es einfach vorher nicht. Ich war schon so froh, dass ich diese Plattform nützen darf. Ziel war, dass ich mich nicht blamiere und dass ich jetzt noch weiter bin, freut mich jetzt umso mehr, vor allem weil ich bisher nur Covers gesungen habe."

Folkshilfe

"Popmusik mit einer anderen Besetzung", so beschreiben die drei Oberösterreicher von Folkshilfe ihren Mix aus Volks- und Popmusik. Mathias Kaineder, Florian Ritt und Gabriel Haider haben vor zwei Jahren angefangen, gemeinsam Musik zu machen und sind mittlerweile weit über das Mühlviertel hinaus bekannt. Ihre Teilnahme an der Vorausscheidung war nicht zuletzt dem heurigen Motto "Building Bridges" geschuldet. "Wir wollen verschiedene Musikrichtungen verbinden, der Kontext passt daher sehr gut zu unserer Band", erklären die drei Musiker unisono.

Über die Vorauswahlshow sagen sie: "Es ist das Realität geworden, wovon wir im Vorhinein nicht ausgegangen sind. Und es ist uns auch dann erst bewusst geworden, was jetzt auf uns zukommt. Aber es macht Spaß und wir lernen relativ viel dazu. Für uns als Band ist das sicher ein Gewinn."

The Makemakes

Dominic Muhrer, Markus Christ und Florian Meindl haben schon eine lange gemeinsame Musikvergangenheit. 2012 gründeten sie die Band The Makemakes, und von da an lief alles wie am Schnürchen: Nach nur einem Monat liefen sie schon im Radio. Mit ihrer Nummer "A Million Euro Smile" - einer Mischung aus Soul, Pop und Rock - schafften es die Salzburger bis auf Platz zwei in den Charts und wurden als Vorgruppe von Bon Jovi gebucht.

"Die letzten 16 Acts waren schon alle ziemlich cool - insofern konnte man sich da nicht sicher sein. Natürlich sind wir jetzt total froh, weil das auf jeden Fall ein Ziel war, das wir erreichen wollten", sagen sie über die Vorauswahl, und weiter zum ESC: "Es wäre uns in mehrfacher Hinsicht die größte Ehre, das zu tun: Erstens einem so großen, historischen Beitrag, wie dem von Conchita direkt nachfolgen zu dürfen, und Zweitens in der Heimat den Titel zu verteidigen."

DAWA

DAWA entstand nach gemeinsamen Jamsessions 2010 im Wohnzimmer von Freunden. Nach ein paar Umgestaltungen innerhalb der Band (im Herbst stieß Percussionist Oama Richson zur Gruppe) wurde im September das zweite Album aufgenommen. Ihre musikalischen Vorbilder sind breit gestreut, entsprechend schwierig wird es dann auch bei der Festlegung auf einen Musikstil. Von Soul über Pop bis Folk reichen die Kategorisierungsversuche.

"Wir waren erstmals sprachlos und haben auch anfangs nicht genau gewusst, worauf wir uns einlassen. Nach der Entscheidung mussten wir das alles erst realisieren. Jetzt wollen wir zeigen, dass unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund gemeinsam an einem Strang ziehen können. Und so entsteht gute Musik für Österreich."

"Eurovision Song Contest - Wer singt für Österreich?": der weitere TV-Fahrplan

Freitag, 27. Februar, 20.15 Uhr, ORF eins:
Sechs der ursprünglich 16 Acts sind ihrem Traum, Österreich beim "Eurovision Song Contest" vertreten zu dürfen, einen Schritt näher gekommen. In der zweiten Musikshow präsentieren sie sich dem TV-Publikum mit einem bekannten Coversong und einem Überraschungsauftritt. Dabei müssen sie die Coaches und das Studiopublikum mit musikalischen und gesanglichen Qualitäten überzeugen.

Freitag, 6. März, 20.15 Uhr, ORF eins:
Österreich hört zum ersten Mal den Song, der für unser Land am 23. Mai ins Rennen gehen wird. Doch welcher wird es sein? Jeder der sechs verbliebenen Acts hatte die Möglichkeit, mit internationalen Songwritern und Produzenten jeweils zwei Songs zu erarbeiten. In der bereits dritten Musikshow präsentieren die sechs Acts ihre beiden produzierten Songs. Die Coaches Anna F., Nazar und The Boss Hoss entscheiden am Ende, mit welchem Hit jeder Act ins große Live-Finale geht.

Freitag, 13. März, 20.15 Uhr, ORF eins:
Wer tritt für Österreich beim "Eurovision Song Contest" in Wien an? Im großen Live-Finale geht es um alles. Österreich entscheidet, wer als Titelverteidiger ins Rennen geht. Die sechs Finalisten präsentieren in einer opulenten Bühnenshow ihre ESC-Songs. Außerdem wird auch Vorjahressiegerin Conchita Wurst auf der Bühne stehen.

Rundum Infos auf http://songcontest.ORF.at

Online ist http://songcontest.ORF.at die erste Anlaufstelle für österreichische Song-Contest-Fans. Das Web-Angebot des ORF zum "Eurovision Song Contest" bringt während der vier TV-Sendungen einen multimedialen Live-Ticker: Kommentare und ergänzende Informationen zur laufenden Show, Fotos und Videoausschnitte sowie Postings aus den sozialen Netzwerken. Die Redaktion beobachtet die Aktivitäten der User und wählt laufend die pointiertesten Tweets, die schrägsten Fotos und die interessantesten Kommentare aus. Alle Songs des heimischen Vorentscheids werden parallel zur Sendung auf songcontest.ORF.at im Internet veröffentlicht.
"Eurovision Song Contest - Wer singt für Österreich?" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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