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ÖGJ: Am liebsten wären uns reiche Eltern für alle!

Wien (OTS) - Wenig Verständnis für das derzeitige Geplänkel der Regierungsparteien, hat Sascha Ernszt, Vorsitzender der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ). Er fordert mehr Verteilungsgerechtigkeit nach dem Motto "Reiche Eltern für alle".

Wohlstand wird vererbt

"Die Gewerkschaftsjugend möchte vor allem, dass alle ÖstrereicherInnen gleiche Chancen haben. Noch immer werden Bildung und Wohlstand zum großen Teil vererbt und die derzeitige Steuerdiskussion trägt genau nichts dazu bei, die Kluft zwischen reich und arm zu verringern", betont Ernszt.

Diese Detailfragen versteht niemand

Er wünscht sich von der Regierung vor allem Klarheit und "eine spürbare und nachhaltige Entlastung vor allem für niedrige und mittlere Einkommen und keinen Schutzwall für Millionäre".

Detailfragen wie eine Gegenfinanzierung durch Vermögenssubstanz- oder Vermögenszuwachssteuern hält er für Nebenschauplätze: "Ich denke den Menschen ist es grundsätzlich egal, wie eine Entlastung zustande kommt und welches Mascherl das Geld dafür trägt. Für uns ist klar, dass sich die ArbeitnehmerInnen ihre Lohnsteuersenkung nicht selber zahlen werden. Die ÖGJ interessiert vor allem wann endlich eine Reform kommt und wie sie die ArbeitnehmerInnen entlastet."

Keine Wortklaubereien

Ernszt fügt hinzu, dass die Frage der Verteilungsgerechtigkeit viel zu wichtig wäre um sie auf Wortklaubereien, die via Zeitung ausgetragen werden, zu reduzieren.

"Wenn wir uns etwas wünschen könnten, wären es reiche Eltern für alle. Wenn das nichts wird, dann Lohnsteuer runter und eine Entlastung, die diesen Namen auch verdient", stellt der ÖGJ-Vorsitzende klar.

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