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JW-Rohrmair: "Land in Sicht" für Entbürokratisierung

Neue Verordnung nimmt Klein- und Kleinstbetriebe von Anlagengenehmigungen aus - Weiterer wichtiger Schritt der Entbürokratisierung für Jungunternehmer

Wien (OTS/PWK124) - Mit einem kurzen "Land in Sicht" kommentiert Herbert Rohrmair-Lewis, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft (JW) die neue Genehmigungsfreistellung-Verordnung, die heute in Begutachtung ging. Demnach sollen künftig Anlagengenehmigungen für viele Klein- und Kleinstbetriebe entfallen und damit die wuchernde Bürokratie eingedämmt werden. "Wir freuen uns sehr über diese Initiative von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, die gerade kleinen und neu gegründeten Unternehmen bürokratische sowie finanzielle Steine aus dem Weg räumt und Rechtssicherheit herstellt. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt zu einem unternehmer- und gründerfreundlicheren Österreich", so Rohrmair-Lewis. Laut Wirtschaftsministerium profitieren zukünftig bis zu 90.000 Betriebe von rund 2.800 entfallenen Genehmigungsverfahren pro Jahr. Die Verordnung soll mit April 2015 in Kraft treten.

Entbürokratisierung konsequent weiter verfolgen Die Junge Wirtschaft setzt sich seit Jahren für den Bürokratie-Abbau und einen schlanken Staat in Österreich ein. Zu den dringendsten Forderungen zählen die Beseitigung der Pflichtveröffentlichung in der Wiener Zeitung, die Aufwertung der über 90 WKÖ-Gründerservice-Stellen zu One-Stop-Agencys sowie die Abschaffung der Notariatsaktpflicht. "Die neue Verordnung ist eine wesentliche bürokratische Erleichterung für viele kleine Unternehmen und Gründer. Dieser Weg muss jetzt aber konsequent fortgesetzt werden. Im Durchschnitt wenden Jungunternehmer heute nämlich 8,35 Stunden pro Woche für bürokratische Arbeiten auf. Das frisst Ressourcen, die an anderer Stelle fehlen. Nämlich, wenn es darum geht, den eigenen Betrieb aufzubauen und dabei Jobs, Innovationen und Wachstum zu schaffen", mahnt der JW-Bundesvorsitzende. (PM)

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Junge Wirtschaft
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Tel: +43 05 90 900 - 3737
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