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SPÖ-Laimer/Peterl: "Europa erlebbar machen!"

Die SPÖ/JG zeigt sich kämpferisch für mehr Europa und mehr Politik insgesamt in Schulen

St. Pölten (OTS) - Bei einer Europadiskussion der JEF zum Thema "Wieviel Europa braucht unsere Schule" wurde ein besonderes Augenmerk auf "Politische Bildung" als eigenständiges Unterrichtsfach und damit eine verstärkte Identifikation mit politischen Abläufen und im Speziellen europäischer Politik gelegt.

Martin Peterl, Europasprecher der Jungen Generation in der SPÖ NÖ:
"Diese anregende Diskussion hat gezeigt, dass wir, als Junge Generation, richtig liegen, wenn wir sagen: "Politische Bildung" als eigenständiges Unterrichtsfach. Es ist längst überfällig einen praxisorientierten, politischen Unterricht zu institutionalisieren und diesen auch mit dem Erlernen von Diskussionsfähigkeiten, Organisationsfähigkeiten, Meinungsbildungsfähigkeiten und dem vehementen, respektvollen Vertreten eigener Meinungen spicken."

Zu Erlernen was im Bundesgesetzblatt Seite X zu lesen ist sei dabei wenig prickelnd und lehre den SchülerInnen mitnichten ein Gefühl zu bekommen für politische Abläufe. Lehrkräfte scheuen oft davor zurück zuviel auf tagespolitisches Geschehen einzugehen, durch die Angst vor Vorwürfen, dass diese aus einem speziellen politischen Eck heraus lehren würden. Daher sei bei Einführung dieses Faches genau auf diese Bedenken einzugehen und durch ein Prinzip des "Selbstlernens" durch die SchülerInnen, mithilfe von etwa Diskussions-Praxiselemente, solche Vorurteile zu zerstreuen. Grundsätzlich gelte aber:
Bildungspolitik sei die beste Vorbeugung gegen Extremismus und Demokratiefeindlichkeit, der demokratische Rechtsstaat die Grundlage eines friedlichen Zusammenlebens über alle ethnischen Grenzen hinweg.

Bis das Unterrichtsfach "Politische Bildung" eingeführt ist bleibe Schulen und den interessierten SchülerInnen in jedem Fall der Weg durch Eigeninitiative EuropapolitikerInnen einzuladen über ihre Arbeit zu berichten, so Robert Laimer, Landesgeschäftsführer der SPÖ NÖ, abschließend: "Nur wenn man es schafft Europa erlebbar zu machen werden die Menschen die EU und ihre Leistungen, wie Frieden, Reisefreiheit, gemeinsame Währung, uvm., verstehen. Einerseits heißt das, wie im vergangenen Wahlkampf ansatzweise bereits durchgeführt, europäische Parteien und deren SpitzenkandidatInnen vor den Vorhang zu holen. Andererseits gilt es nicht nur Europa in die Schulklassen zu holen, sondern auch die Schulklassen nach Europa, sprich Brüssel."

Rückfragen & Kontakt:

JG Niederösterreich, Anton Feilinger, Tel: 02742/2255-120, www.jgnoe.at

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