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FPÖ-Karlsböck: Anpassung der Ärztegehälter darf nicht auf Kosten des Uni-Budgets gehen

"Doppelmühle kann nur ressortübergreifend aufgelöst werden"

Wien (OTS) - Der freiheitliche Wissenschaftssprecher und Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses NAbg. Dr. Andreas F. Karlsböck teilt die Sorge der Universitätenkonferenz. Die notwendige Anpassung der Ärztegehälter im Bereich der Medizinuniversitäten dürfe nicht auf Kosten von Forschung und Lehre gehen.

Angesichts des sich zuspitzenden Ärztemangels und der wenig attraktiven Arbeitsbedingungen für Ärzte in Österreich sei eine Erhöhung der Ärztegehälter zwar durchaus angebracht, betont Karlsböck, diese dürfe aber nicht zu Lasten des ohnehin mageren Etats für Forschung und Lehre gehen. Der FPÖ-Wissenschaftssprecher und Gesundheitspolitiker fordert daher, die dafür notwendigen Geldmittel aus einem anderen Budgettopf zur Verfügung zu stellen. "Die Qualität der Gesundheitsversorgung, die nicht zuletzt von der Motivation des medizinischen Personals abhängt, darf keinesfalls gegen die Qualität der medizinischen Ausbildung an den Universitäten ausgespielt werden", unterstreicht Karlsböck. Genau das werde aber passieren, wenn die für die Leistungsvereinbarungsperioden 2016-2018 zugesicherten 615 Millionen Euro tatsächlich für Umschichtungen im Bereich der Ärztegehälter aufgewendet werden müssten.

"Wenn der Bundesregierung am Forschungsstandort Österreich und an der Zukunft unserer Jugend einerseits und an der Beibehaltung unseres (noch) international vorbildlichen Gesundheitssystem andererseits gelegen ist, führt kein Weg an einer Aufstockung des Universitätsbudgets vorbei", ist der FPÖ-Wissenschaftssprecher überzeugt. Lippenbekenntnisse seien jedenfalls zu wenig. Die sich auftuende Doppelmühle könne angesichts der angespannten Budgetsituation wohl nur durch ressortübergreifenden Konsens, sprich:
guten Willen innerhalb der Koalition, aufgelöst werden, so Karlsböck.

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