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ÖGB-Mernyi: Nicht auf die Millionärslobbyisten hereinfallen!

Trotz Verwirrungstaktik von Wirtschaftsbund & Co. wollen fast drei Viertel der Bevölkerung Vermögenssteuern

Wien (OTS) - "Der ÖGB hat keinen Grund, von seinem Steuerkonzept abzugehen. Die ArbeitnehmerInnen werden sich ihre Entlastung nicht selbst bezahlen, und wie sich das ohne Besteuerung großer Vermögen ausgehen soll, das muss mit Herr Haubner erst einmal erklären", so Willi Mernyi, Kampagnen-Koordinator von "Lohnsteuer runter!". Die kaum faktenbasierenden Rundumschläge diverser Wirtschaftsbund-Spitzenfunktionäre kann sich Mernyi nur dadurch erklären, dass sich die Wirtschaftskammer im Wahlkampfmodus befindet und daher wirre Theorien im Umlauf sind. "Zurück zur Sachlichkeit! Millionärssteuern belasten Millionäre, und eine Registrierkasse ist keine hochexplosive Bombe, sondern eine ganz normale Kontrollmaßnahme. Davor muss sich niemand fürchten - außer gewerbsmäßige Steuerhinterzieher."++++

Die Menschen werden nicht auf die Millionärslobbyisten hereinfallen

"Die Österreicherinnen und Österreicher stehen hinter der Idee, Millionäre zu besteuern, das hat eine heute veröffentlichte Befragung ergeben", so Mernyi. Der aktuelle Volkshilfe Sozialbarometer zeigt, dass drei Viertel der Bevölkerung der Meinung sind, dass Vermögen, Besitz und Einkommen in Österreich ungerecht verteilt sind. 73 Prozent fordern, dass wohlhabendere Schichten in Österreich einen Beitrag durch Steuern auf hohe Vermögen leisten sollen. "Ich bin daher überzeugt, dass sich die Menschen nicht auf die Panikmache diverser Millionärslobbyisten hereinfallen werden. Die tun ja permanent so, als ob Millionärssteuern jede kleine Schrebergartenhütte wegbesteuern würden", so Mernyi.

Registrierkassen sind wirksames Mittel gegen Steuerhinterziehung

Haubner verteufelt aber nicht nur neue Steuereinnahmen, sondern auch gegen die konsequente Verfolgung von Steuerhinterziehung. "Mit einer Registrierkassenpflicht kann der Staat bis zu einer Milliarde Euro pro Jahr einnehmen - Steuergeld, das derzeit hinterzogen wird und in den privaten Taschen der Hinterzieher landet. ", kritisiert Mernyi.

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