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Maurer zu Unibudget: Mitterlehner versucht Unis für dumm zu verkaufen

Reduktion des Unibudgets um ÄrztInnengehälter inakzeptabel

Wien (OTS) - "Minister Mitterlehner versucht offenbar die Universitäten für dumm zu verkaufen", kommentiert Sigrid Maurer, Wissenschaftssprecherin der Grünen, die neuen Hinweise in Sachen Universitätsfinanzierung. Beim Jahresempfang der uniko hat Mitterlehner noch Hoffnung geweckt, er würde sich bemühen für die ÄrztInnengehälter zusätzliches Geld aufzutreiben. Heute ist klar, das Uni-Budget wird um diesen Betrag reduziert werden.

"Die versprochenen Millionen für die kommenden drei Jahre reichen gerade für die Sicherung des Status quo an den Unis. Eine Reduktion des Unibudgets um den Betrag der ÄrztInnengehälter ist inakzeptabel", sagt Maurer.

"Mitterlehner hat zum Jahresende die 615 Millionen Euro als große Errungenschaft präsentiert. Wie schon damals vermutet, entpuppt sich nun auch diese Finanzierungszusage als PR-Show", kritisiert Maurer. Zur Erinnerung: auch bereits bei den 200 Millionen für die Grundlagenforschung im letzten Frühjahr hat Mitterlehner versucht, eine Steigerung zu verkaufen, obwohl es sich in Wahrheit um ein Einfrieren der Mittel gehandelt hat.

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