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Freiheitliche schüren durch Unwissen Ängste und schaden bäuerlichen Familienbetrieben

Tanner: FB-Wahlplattform hat wenig Neues zu bieten

St. Pölten (OTS) - "Nach fünf Jahren Winterschlaf und Nichtstun für die Anliegen der Landwirtschaft sind die Freiheitlichen Bauern wieder populistisch unterwegs, schüren Ängste und schaden durch ihr Unwissen den bäuerlichen Familienbetrieben", kontert NÖ Bauernbunddirektorin Klaudia Tanner auf die heutigen Ansagen der Spitzen-kandidaten der Freiheitlichen Bauern (FB), Peter Schmiedlechner, Manfred Mitmasser und Hubert Buchinger.

Abgesehen davon, dass die Freiheitlichen skandalisieren und die Erfolge und Leistungen der beruflichen und politischen Standesvertretungen der niederösterreichischen Bauern auf einer Pressekonferenz schäbig reden, dann aber teilweise das Wahlprogramm des NÖ Bauernbunds in Bezug auf kostendeckende Erzeugerpreise und gerechte Bauernpensionen übernehmen, "sind uns keine produktiven und konstruktiven Vorschläge aus ihren Reihen bekannt", sagt Direktorin Tanner und setzt nach: "Wo waren die Freiheitlichen Bauern als es um die Absicherung von Einheitswert und Pauschalierung und die Ausgestaltung der Ländlichen Entwicklung gegangen ist, welche Ideen und Initiativen haben sie in den letzten Jahren oder Monaten ergriffen, um dem Markt und Preisdruck, der auf den Bauern lastet entgegenzuwirken?", verweist Tanner zudem auch auf das vom Bauernbund mit auf dem Weg gebrachte neue "Landesprogramm für Niederösterreichs Bauern", das aus einer deutlich verbesserten Mehrgefahrenversicherung für Acker- und Grünland, der Forcierung und Qualitätssteigerung des Tiergesundheitsdienstes und mehreren Maßnahmen zur Qualitätssicherung Pflanzenschutz besteht.

Irritierend sei zudem, dass sämtliche Spitzenkandidaten der Freiheitlichen Bauernschaft eigentlich Vertreter des Unabhängigen Bauernverbands (UBV) sind, so Tanner: "Dass sich eine Bauernorganisation, die sich stets selbstbeweihräucherisch als unabhängige und unparteiische Bauernvertretung deklariert, jetzt mit einer Partei zusammenschließt, dürfte deren Kandidaten nicht unbedingt glaubwürdiger und wählbarer machen."

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Michael Kostiha
NÖ Bauernbund/Presse
Ferstlergasse4
3100 St. Pölten
Tel. 02742/9020-233,
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