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Mückstein fordert fixes Budget für Hemayat-Therapiezentrum

Grüne: Therapieeinrichtungen sind keine Bittsteller

Wien (OTS) - Förderstellen beim Bund und beim Land Wien behandeln ihre Einrichtungen immer öfter wie Bittsteller, die man an der kurzen Leine halten muss. Finanzielle Mittel werden statt nach einem sachlichen und transparenten Kriterienkatalog oft willkürlich und nach dem Prinzip Freunderlwirtschaft zugestanden.
Das Therapiezentrum für Folteropfer Hemayat macht ganz besonders wertvolle Arbeit, zu der Österreich auch im Rahmen der UN-Antifolterkonvention verpflichtet ist.
"Es ist unzumutbar, dass jedes Jahr wieder um 500.000 Euro gebettelt werden muss", meint die Gesundheitssprecherin der Grünen, Eva Mückstein. "Längerfristige Zusagen sind für die Aufrechterhaltung solcher Einrichtungen existenziell".
Es ist schwer Personal zu bekommen, wenn jedes Jahr wieder um die Arbeitsplätze gezittert werden muss. Dazu kommt noch die Misere um die kassenfinanzierten Psychotherapieplätze.
"Psychotherapie ist laut Gesetz eine Kassenleistung, die den PatientInnen von den Kassen aber vorenthalten wird", kritisiert Mückstein und fordert, "dass das ASVG umgesetzt wird und Psychotherapie für alle auf Krankenschein angeboten wird."

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