FPÖ-Mölzer/Tischner: Ängste der Bevölkerung werden ignoriert

"Die Töplitscher Bevölkerung muss in die Entscheidung betreffend die Einrichtung eines Asylwerberheimes eingebunden werden"

Wien (OTS) - "Die Bürger werden nicht in die Entscheidungsfindung über die Einrichtung eines Asylwerberheimes für rund 50 Personen in Töplitsch eingebunden. Leider scheinen das Innenministerium und Landeshauptmann Peter Kaiser nach wie vor nicht begreifen zu wollen, dass Asylwerberheime nur mit der Akzeptanz durch die ortsansässige Bevölkerung entstehen können, da ansonsten Befürchtungen und Ängste den sozialen Frieden empfindlich beeinträchtigen", verweisen heute FPÖ-NAbg. Wendelin Mölzer und der Weissensteiner FPÖ-Vizebürgermeister Manfred Tischner auf Pläne, wonach in Töplitsch ein Asylwerberheim eingerichtet werden soll, ohne die Sorgen und Ängste der Menschen vor Ort zu berücksichtigen.

"In der vor kurzem abgehaltenen Informationsveranstaltung des Flüchtlingsreferats des Landes Kärnten, an dem hunderte verunsicherte und verärgerte Bürger teilnahmen, wurde Landeshauptmann Kaiser deutlich signalisiert, dass die ortsansässige Bevölkerung mit der Einrichtung eines Asylwerberheimes in Töplitsch nicht einverstanden ist", so Tischner, der betont, dass es nur im Einklang mit der Bevölkerung die Einrichtung eines Asylwerberheimes in Töplitsch geben dürfe. Abgeordneter Mölzer weist auch daraufhin, dass vor rund einem Jahr in Weissenstein der Polizeiposten geschlossen worden sei und somit die zuständige Polizeiinspektion neun Kilometer entfernt sei. Es gebe in Töplitsch auch keinen Arzt. Daher stelle sich die Frage, wie die Sicherheit der Töplitscher Bevölkerung gewährleistet werden solle, da die vorhandene Infrastruktur bzw. die geographische Lage von Töplitsch für die Einrichtung eines Asylwerberheimes nicht geeignet sei.

"Der vehemente Widerstand der betroffenen Bevölkerung muss berücksichtigt werden! Daher fordern wir Landeshauptmann Kaiser und das Innenministerium auf, die Pläne über die Einrichtung eines Asylwerberheimes in Töplitsch zu verwerfen!", so Mölzer und Tischner.

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