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Köfer/Haider: Team Kärnten beantragt Sondersitzung des KABEG-Aufsichtsrates!

Katastrophale Zustände in den KABEG-Häusern. SP-Gesundheitspolitik einmal mehr gescheitert

Klagenfurt (OTS) - "Die Versorgung der Patienten in Kärnten ist in Gefahr!" Aufgrund dieser klaren Feststellung, die inzwischen auch von zahlreichen Ärzten der KABEG-Häuser immer öfter und offensiver vertreten wird, verlangt das Team Kärnten eine sofortige Sondersitzung des KABEG-Aufsichtsrates: "Die von uns nominierte Aufsichtsrätin Renate Haider wird heute noch der Vorsitzenden einen entsprechenden Antrag übermitteln", erklärt Landesrat Gerhard Köfer, der gemeinsam mit Haider auf die katastrophalen Zustände in den KABEG-Häusern hinweist: "Die aktuellen Medienberichte sind nur ein kleiner Teil der gesamten Wahrheit. Im Moment stellt sich die Situation so dar, dass die Sicherheit der Patienten nicht mehr gewährleistet werden kann. Der immer noch ungelöste Ärzte-Konflikt hängt ebenfalls wie ein Damoklesschwert über dem Kärntner Gesundheitswesen. Die Zuständigen in der Landesregierung schaffen einfach keine Lösung. Das ist ein indiskutabler Zustand und muss sofort geändert werden. Eine Einigung muss her."

LR Köfer appelliert sowohl an das Land, die KABEG wie auch an die Ärztekammer, sich "sofort wieder an einen Tisch zu setzen und zu verhandeln." Für den Landesrat ist auch der 2. März als anvisierter nächster Verhandlungstermin ein schlechtes Zeichen: "Verhandlungen genau erst einen Tag nach den Wahlen anzusetzen, lässt eine weitere Eskalation und keinen Einigungswillen, speziell seitens der Politik, befürchten. Die Bürger wollen und haben ein Recht auf Ergebnisse und die bestmögliche Gesundheitsversorgung. Es muss weiterverhandelt werden, bis es eine Einigung gibt. Schließlich geht es um Menschenleben!"

Die Lage ist, wie Köfer und Haider weiter ausführen, gerade in Klagenfurt dramatisch. So warten Patienten am Klinikum Klagenfurt mittlerweile auf eine Bronchoskopie zur Abklärung von Lungentumoren oder auf eine Strahlentherapie bis zu drei Monate. Der kinderradiologische Dienst ist eingestellt worden, Operationen sind um bis zu 40 Prozent reduziert worden, Ambulanzen pausieren und alleine am Klinikum Klagenfurt fehlen 50 Ärzte.

Abschließend fordert Köfer einmal mehr die sofortige Abhaltung eines Gesundheits- und Ärztegipfels, wo gemeinsam nach Lösungen gesucht werden soll. "LH Kaiser und die zuständige Referentin LHStv. Prettner wirken mit der Gesamtsituation mehr als überfordert. Es braucht externe Hilfestellung. Das Gesundheitswesen muss auch aus den Fängen der SPÖ befreit werden."

Rückfragen & Kontakt:

Thomas-Martin Fian
Tel.: +43 650 8650564
thomas.fian@teamstronach.at

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