- 20.02.2015, 11:22:57
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63. Wiener Gemeinderat (2)
Fragestunde
Utl.: Fragestunde =
Wien (OTS) - Stadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) beantwortete die
vierte Anfrage von GRin Mag.a Birgit Jischa (SPÖ) betreffend der
Ergebnisse des Workshops zum Gleichstellungsmonitors und sagte, dass
der Frauentag ein Feier- und Forderungstag sei. Der Monitor selbst
messe alle drei Jahre den Grad der Gleichstellung. Es gehe dabei
nicht nur um statistisches Zahlenwerk, sondern auch um
Diskriminierungserfahrungen von Frauen. Stereotype Rollenbilder seien
immer noch eine große Herausforderung. Auch bei ungerechter Bezahlung
für gleiche Arbeit sei "ganz massiv" anzusetzen.
Stadtrat Christian Oxonitsch (SPÖ) sagte zur fünften Anfrage ,
gestellt von GRin Ing. Isabella Leeb (ÖVP), betreffend der
Sanierungsbedürftigkeit der Arena, dass ein regelmäßiger Austausch
zwischen den zuständigen Stellen der Stadt, der MA 13 und MA 34, und
den Verantwortlichen des Vereins Forum Wien Arena stattfinde. Die MA
13 sei für die Teilsubventionierung des laufenden Betriebes und die
MA 34 für bauliche Adaptierungsmaßnahmen zuständig. Die letzte
Grundlagenstudie der MA 34 stamme aus dem November 2011.
Aktuelle Stunde zum Thema 'Mit der 365-Euro-Jahreskarte auch
ins Wiener Umland - umweltbewusste und leistbare Mobilität in einer
wachsenden Stadt!'
GR Mag. Rüdiger Maresch (Grüne) erklärte, dass sich
"Pendlermassen" aus dem Umland nach Wien wälzten. Er sprach von
350.000 Fahrzeugen, davon 180.000 ArbeitspendlerInnen. 70 Prozent der
PendlerInnen würden aus der "unmittelbaren Zone" kommen. Die Grünen
seien vehement dafür, die Kernzone in die erste Außenzone
auszuweiten. Dies sei eine ökologische und soziale Maßnahme.
GR DI Roman Stiftner (ÖVP) erklärte, dass zwar 22 Prozent mehr
Jahreskarten verkauft worden wären. Es aber nur sechs Prozent mehr
Passagiere seien, die transportiert würden. Daher sei die Ausweitung
der Jahreskarte eine populistische Forderung.
StRin Veronika Matiasek (FPÖ) war der Meinung, dass es nicht nur
um den Preis gehe, sondern auch um "Sicherheit und Anbindung". Sie
sprach weiters vom fehlenden Ausbau der S-Bahnen, der fehlenden
Sicherheit in der U6 und kritisierte das Zugangssystem in die U-Bahn.
Für GR Franz Ekkamp (SPÖ) war es eine gute Entscheidung die 350
Euro Jahreskarte einzuführen. Dennoch müsse man "Preis und Leistung"
beachten. Die Qualität der Öffis sei für ihn "herzeigbar".
Abschließend verwies er auf die Investitionen in die U4; Zubringer
zur S-Bahn seien nicht der richtige Weg.
(Forts.) hie/fis
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