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63. Wiener Gemeinderat (2)

Fragestunde

Wien (OTS) - Stadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) beantwortete die vierte Anfrage von GRin Mag.a Birgit Jischa (SPÖ) betreffend der Ergebnisse des Workshops zum Gleichstellungsmonitors und sagte, dass der Frauentag ein Feier- und Forderungstag sei. Der Monitor selbst messe alle drei Jahre den Grad der Gleichstellung. Es gehe dabei nicht nur um statistisches Zahlenwerk, sondern auch um Diskriminierungserfahrungen von Frauen. Stereotype Rollenbilder seien immer noch eine große Herausforderung. Auch bei ungerechter Bezahlung für gleiche Arbeit sei "ganz massiv" anzusetzen.

Stadtrat Christian Oxonitsch (SPÖ) sagte zur fünften Anfrage , gestellt von GRin Ing. Isabella Leeb (ÖVP), betreffend der Sanierungsbedürftigkeit der Arena, dass ein regelmäßiger Austausch zwischen den zuständigen Stellen der Stadt, der MA 13 und MA 34, und den Verantwortlichen des Vereins Forum Wien Arena stattfinde. Die MA 13 sei für die Teilsubventionierung des laufenden Betriebes und die MA 34 für bauliche Adaptierungsmaßnahmen zuständig. Die letzte Grundlagenstudie der MA 34 stamme aus dem November 2011.

Aktuelle Stunde zum Thema 'Mit der 365-Euro-Jahreskarte auch ins Wiener Umland - umweltbewusste und leistbare Mobilität in einer wachsenden Stadt!'

GR Mag. Rüdiger Maresch (Grüne) erklärte, dass sich "Pendlermassen" aus dem Umland nach Wien wälzten. Er sprach von 350.000 Fahrzeugen, davon 180.000 ArbeitspendlerInnen. 70 Prozent der PendlerInnen würden aus der "unmittelbaren Zone" kommen. Die Grünen seien vehement dafür, die Kernzone in die erste Außenzone auszuweiten. Dies sei eine ökologische und soziale Maßnahme.

GR DI Roman Stiftner (ÖVP) erklärte, dass zwar 22 Prozent mehr Jahreskarten verkauft worden wären. Es aber nur sechs Prozent mehr Passagiere seien, die transportiert würden. Daher sei die Ausweitung der Jahreskarte eine populistische Forderung.

StRin Veronika Matiasek (FPÖ) war der Meinung, dass es nicht nur um den Preis gehe, sondern auch um "Sicherheit und Anbindung". Sie sprach weiters vom fehlenden Ausbau der S-Bahnen, der fehlenden Sicherheit in der U6 und kritisierte das Zugangssystem in die U-Bahn.

Für GR Franz Ekkamp (SPÖ) war es eine gute Entscheidung die 350 Euro Jahreskarte einzuführen. Dennoch müsse man "Preis und Leistung" beachten. Die Qualität der Öffis sei für ihn "herzeigbar". Abschließend verwies er auf die Investitionen in die U4; Zubringer zur S-Bahn seien nicht der richtige Weg.

(Forts.) hie/fis

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