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Flüchtlingsball ruft zur Solidarität mit Flüchtlingen auf!

Wien (OTS) - Am 21. Februar 2015 findet, erstmals an einem Samstag, der 21. Wiener Flüchtlingsball zugunsten des Integrationshauses im Wiener Rathaus statt. In den letzten 20 Jahren hat der Ball entscheidend dazu beigetragen, die Projekte im Integrationshaus zu realisieren und sich gemeinsam für eine menschenrechtskonforme und menschliche Asyl-und Flüchtlingspolitik einzusetzen. "Kommen Sie und feiern Sie mit uns 20 Jahre Engagement für Menschenrechte", so Integrationshaus-Ehrenobmann Willi Resetarits. Mit dem Flüchtlingsball möchte das Integrationshaus für die Situation der Flüchtlinge sensibilisieren, aber auch mit ihnen feiern.

Eröffnet wird der diesjährige Ball vom Ehrenvorsitzenden des Integrationshauses Willi Resetarits, Stadträtin für Integration und Frauenfragen Sandra Frauenberger, Stadträtin für Gesundheit und Soziales Sonja Wehsely, Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou und Geschäftsführerin des Integrationshauses Andrea Eraslan-Weninger, die alle gemeinsam zu einem Besuch am Flüchtlingsball einladen.

"Wien bietet Sicherheit und Schutz für jene Menschen, die aus ihrer Heimat flüchten mussten. Vor allem unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, brauchen eine spezielle Betreuung, damit auch sie eine neue Lebensperspektive entwickeln können. Die Stadt Wien nimmt ihre Verantwortung ernst und der Fonds Soziales Wien betreut derzeit gemeinsam mit Partnerorganisationen über 7.600 Flüchtlinge. Der morgige Wiener Flüchtlingsball steht ganz im Zeichen der Solidarität mit den Flüchtlingen, Asyl ist ein Menschenrecht und Menschenrechte sind nicht verhandelbar! Auch dieses Jahr leistet die Stadt einen Beitrag zum Gelingen des Balls und stellt das Rathaus wieder kostenlos zur Verfügung", so Sonja Wehsely, Stadträtin für Gesundheit und Soziales anlässlich des 21. Flüchtlingsballs.

"Der Flüchtlingsball ist jedes Jahr ein leuchtendes Signal für das gute Miteinander und mehr Zivilcourage. Dass dieser Ball im Wiener Rathaus stattfindet unterstreicht einmal mehr die klare Haltung der Stadt Wien gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Wir stellen das Gemeinsame über das Trennende und feiern an diesem Abend das solidarische und vielfältige Wien!" lädt Sandra Frauenberger, Stadträtin für Integration und Frauenfragen, zum Flüchtlingsball ein.

"Hilfe für Menschen auf der Flucht ist keine Wahl, die wir treffen, sie ist eine Verpflichtung von Mensch zu Mensch. Rund um Europa lassen Kriege verbrannte Erde zurück, Existenzen zerbrechen. Europa und Österreich ist für Menschen auf der Flucht ihr letzter Ausweg und wir erleben, dass viele ÖsterreicherInnen gewillt sind auch unter persönlichem Einsatz, ihnen diesen Ausweg zu bieten und ihnen ein neues zu Hause zu geben. Sie wissen, dass Flüchtlinge heute unsere Hilfe und Unterstützung brauchen. Die Politik kann auf dieser Solidarität aufbauen und endlich ihren Teil tun: Würdiges Bleiben für die Flüchtlinge schaffen, die zu uns kommen", so Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou.

"Es braucht ein qualitativ gutes Asyl- und Fremdenrecht und eine unabhängige Rechtsberatung, die nicht unter dem Kuratel des Innenministeriums steht! Es braucht mehr als ein Dach über den Kopf. Wichtig wären endlich österreichweite Qualitätsstandards für die Betreuung in der Grundversorgung zu schaffen und Flüchtlinge ihren Bedürfnissen entsprechend zu betreuen! Integrationsmaßnahmen sollte es schon während des Asylverfahrens geben, insbesondere auch Spracherwerbsmaßnahmen und einen vollen Arbeitsmarktzugang nach längstens 6 Monaten. Und es braucht dringend ein österreichweites, flächendeckendes System an Integrationsmaßnahmen für subsidiär Schutzberechtigte und anerkannte Flüchtlinge, damit Flüchtlinge eine Zukunftsperspektive finden können", fordert Eraslan-Weninger, Geschäftsführerin des Integrationshauses anlässlich des Flüchtlingsballs.

Die Arbeit des Integrationshauses

Flüchtlinge zu schützen, ihnen zu ihrem Recht zu verhelfen, sie angemessen unterzubringen und ihnen ihren Bedürfnissen entsprechende Beratungs-, Betreuungs- und Bildungsmaßnahmen anzubieten sind die wichtigsten Anliegen des Integrationshauses. Dabei werden Personen mit einem erhöhten Betreuungsbedarf wie Traumatisierte, AlleinerzieherInnen mit Kindern und unbegleitete minderjährige Flüchtlinge besonders berücksichtigt. An die 100 MitarbeiterInnen, die mehr als 40 Sprachen sprechen, betreuen pro Jahr mehr als 4000 Personen. "Kommen Sie zum Flüchtlingsball, feiern wir gemeinsam und zeigen Sie Ihre Solidarität mit Flüchtlingen", wünscht sich Andrea Eraslan-Weninger, Geschäftsführerin des Integrationshauses. "Ein Besuch am Flüchtlingsball bringt nicht nur Vergnügen, sondern unterstützt die Projekte im Integrationshaus!"

Highlights am Flüchtlingsball

"Auch dieses Jahr bietet das Musikprogramm wieder eine kleine Weltreise an, von Mazedonien bis nach Kamerun", so Integrationshaus-Ehrenobmann Willi Resetarits. Die internationalen Highlights am Flüchtlingsball kommen diesmal aus Spanien und Ungarn. Alamedasoulna aus Madrid drehen, wie ein Elephant im Porzellanladen, alles auf den Kopf und behaupten, dass es immer, immer, immer erlaubt ist, Spaß zu haben. Unterwegs sind sie mit einer Dosis von Ska, Reggae und Musik aus dem Osten. Und ihrem vierten Album "Jaleo". Die ungarische Gruppe Romengo repräsentiert den neuen "Sound of Eastern European Gypsy Music". Die Sängerin Monika Lakatos ist in Ungarn als eine der stärksten, gefühlvollsten und authentischsten Roma-Stimmen bekannt. Die aktuelle Platte "Kétháné" ist derzeit auf dem fünften Platz der World Music Charts Europe Liste. Bei Söndörgö steht die mandolinenähnliche Tambura im Mittelpunkt - das Instrument der serbischen und kroatischen Minderheit Ungarns. Mit Enthusiasmus, großer kultureller Bildung, aber auch einem coolen Image haben sich die fünf jungen Musiker von Söndörgö einen herausragenden Platz im Panoptikum der World-Music-Sensationen erspielt.

Karten gibt es noch bei der Bank Austria, bei der Jugendinfo und an der Abendkassa.

Rückfragen & Kontakt:

Nikolaus Heinelt
Öffentlichkeitsarbeit
Verein "Projekt Integrationshaus"
1020 Wien, Engerthstraße 163
Phone +43/1/212 35 20-66, Fax +43/1/212 35 20-30
mailto: n.heinelt@integrationshaus.at

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