NÖ Bauernbund ad LAbg. Naderer; TTIP-Verhandlungen sind zu ernst für Faschingsscherz

Tanner: Herr LAbg, Naderer versucht nur zu vernadern

St. Pölten (OTS) - Politisch motivierte Panikmache sei jetzt der falsche Weg und absolut unangebracht, kontert NÖ Bauernbunddirektorin Klaudia Tanner in Bezug auf die Aussendung von NÖ Landtagsabgeordneten Walter Naderer zu den laufenden Verhandlungen rund um das transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP. NÖ Bauernbundobmann LK-Präsident Hermann Schultes habe immerfort und zuletzt am Samstag beim Wahlauftakt des NÖ Bauernbunds festgehalten, "dass die Aufgabe, die Österreich jetzt hat, zu sehen ist, dass wir im Rahmen eines TTIP mit den hochqualitativen Produkten unserer Bäuerinnen und Bauern Produkten die Chance auf den internationalen Märkten nützen, um damit auch auf die Sicherheit der niederösterreichischen bäuerlichen Betriebe Acht zu geben." Denn nur ein faires Abkommen bringt neue Markt-Chancen für die österreichische Landwirtschaft.

So tritt NÖ Bauernbundobmann Hermann Schultes für eine klare und strikte Verhandlungsführung mit eingezogenen roten Linie ein: "An erster Stelle steht die Sicherung unserer hohen österreichischen Lebensmittel- und Umweltstandards. Der Herkunfts- und Kopierschutz bei Lebensmittel ist dabei unsere oberster Verhandlungsauftrag", so Tanner und Schultes. Zudem bräuchten die heimischen Produkte einen härteren Kopierschutz gegen billige Imitate, die Zahl der bereits geschützten Ursprungsmarken müsse von derzeit vier bis 2016 auf mindestens 30 bis 50 erhöht werden. Interessant sei im übrigen, dass knapp vor einer Landwirtschaftskammerwahl auf einmal ein Abgeordneter einer in sich zerfledderten Liste nun plötzlich das Interesse für landwirtschaftliche Themen für sich allein entdecke: "Herr Naderer kann anscheinend wirklich zur vernadern. Hätte Herr Landtagsabgeordneter Naderer die Medienberichte der letzten Tage zur Stellung des NÖ Bauernbunds aufmerksam verfolgt, dann würde er sich auskennen. Wo waren eigentlich das Team NÖ oder Herr Naderer in den letzten Jahren, wenn es um Anliegen der Bäuerinnen und Bauern gegangen ist. Am Faschingsdienstag mit unwissenden Wortmeldungen aufzufallen versuchen, ist sicherlich zu wenig, wenn es um die Zukunft der niederösterreichischen Landwirtschaft geht", so Direktorin Tanner abschließend.

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