Wirtschaftsbund zu Werkvertrag vs. Dienstvertrag: „Wir brauchen endlich Rechtssicherheit!“

Kraft-Kinz (Werbung) und Bodenstein (UBIT) legen Kriterienkatalog für dauerhafte Einstufung als Werkvertrag vor

Wien (OTS) - "Wir vernichten tausende Unternehmerexistenzen nur weil es nicht gelingt, klare Kriterien für die Einstufung eines Auftragsverhältnisses als Werkvertrag zu schaffen", gibt die Wirtschaftsbund Führung die klare Stoßrichtung für die EPU und KMU speziell in den Branchen Werbung und Unternehmensberatung vor.

Wenn ein Unternehmen heute ein anderes Unternehmen mit einem Werkvertrag beauftragt kann Jahre später die böse Überraschung kommen. Stuft die Gebietskrankenkasse diesen Werkvertrag dann als Dienstverhältnis ein muss der beauftragende Unternehmer daraufhin Riesenbeträge an Sozialversicherungsabgaben nachzahlen. Das ist dann oft der Schlusspunkt der unternehmerischen Existenz.

Birgit Kraft-Kinz, WB-Obfrau der Werbung Wien, fordert daher gemeinsam mit Bobby Bodenstein, WB-Obmann der Unternehmensberater Wien, die Verankerung von 3 Kriterien, die eine bleibende Einstufung als Werkvertrag garantieren.

"Werden beim Abschluss des Werkvertrages der Wille zur Selbständigkeit, die eigene Dispositionsfähigkeit und die Arbeitsfestlegung der eigenen Tätigkeit und der eines Kooperationspartner definiert, liegt ein Werkvertrag vor", fordern die beiden Wirtschaftsbundvertreter die Akzeptanz dieser Kriterien bei der Ausgestaltung eines Werkvertrages. "Dann weiß jeder woran man sich halten soll und man ist nicht der Willkür einer nachträglichen Umstufung ausgesetzt" so Kraft-Kinz und Bodenstein unisono.

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