Haider: Sektsteuer als Schuss ins Knie heimischer Unternehmer

Steuereinnahmen von lediglich 3,95 Mio. bei einem Verkaufsrückgang von 20 Prozent stehen in keinerlei Verhältnis

Wien (OTS) - Großes Verständnis für den Aufschrei heimischer Sektproduzenten hat der Vorsitzende des Tourismusausschusses, NAbg. Roman Haider. "Die erwarteten 35 Millionen an Einnahmen haben sich nicht im Entferntesten bewahrheitet, stattdessen hat der Preisaufschlag zu Umsatzeinbußen von bis zu 20 Prozent geführt", so Haider. Gerade im Weihnachts- und Silvestergeschäft war dieser Einbruch laut Rewe Sprecherin Ines Schurin eklatant sichtbar.

"Die Regierung fügt im Zuge ihrer fantasievollen Steuerkreierung nicht nur heimischen Unternehmen Schaden zu, sondern belastet auch gerade jene Konsumenten, die beim Einkaufen sehr wohl aufs Geld schauen. Der Rückgang des Umsatzes zeigt sehr deutlich, dass die Regierung Sekt durch diese Steuer überhaupt erst zu einem Luxusprodukt gemacht hat, welches sich nun nicht mehr alle leisten wollen", so der Vorsitzende des Tourismusausschusses.

"Den einzigen, denen mit dieser Steuer geholfen ist, sind ausländische Produzenten", so Haider. Bereits die Großhandelsschiene Pfeiffer C+C informierte darüber, dass heimische Konsumenten nun zunehmend auf ausländischen Frizzante und italienischen Prosecco zurückgreifen, der nun weitaus billiger komme als heimische Erzeugnisse. "Damit zeigt sich einmal mehr wie weltfremd und kurzsichtig die Steuerpolitik der Regierung ist. Diejenigen, die unter der Sektsteuer zu leiden haben sind lediglich die heimischen Unternehmer und Konsumenten", so Haider, der einmal mehr Finanzminister Schelling in der Pflicht sieht diese unnötigen Schikanen ein für alle Mal zu beenden.

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