Mückstein: Selbstbehalte für Kinder im Krankenhaus endlich abschaffen

Grüne: Chancengleichheit und -gerechtigkeit für Kinder und Jugendliche Teil des Regierungsprogramms

Wien (OTS) - Im Arbeitsprogramm der österreichischen Bundesregierung für die Jahre 2013 bis 2018 ist die Abschaffung des Spitalskostenbeitrages für Kinder und Jugendliche ein Punkt des Zieles Gesundes Aufwachsen - Kinder- und Jugendgesundheit. Auch die Grünen weisen seit Jahren auf die dringende Notwendigkeit der Beseitigung dieser unzumutbaren Belastung hin.
"Die Bundesregierung muss nur ihr Versprechen einlösen und diese unzumutbaren Zahlungen für die Eltern kranker Kinder so rasch wie möglich abschaffen", fordert die Gesundheitssprecherin der Grünen, Eva Mückstein. "Zwischen 17,50 und 20,10 Euro pro Tag und Kind im Krankenhaus stellt eine beträchtliche finanzielle Belastung, vor allem für Eltern mit chronisch kranken Kindern, für einkommensschwache und sozial benachteiligte Familien dar. Gerade bei diesen Bevölkerungsgruppen ist bestmögliche Gesundheitsversorgung zu stärken."

Seit Jahren schieben sich Bund und Länder die Verantwortung zu. Laut Regierungsvorlage soll die Abschaffung des Spitalskostenbeitrages für Kinder und Jugendliche kostenneutral für Länder und Sozialversicherungen erfolgen. "In den nächsten Finanzausgleichsverhandlungen muss diese Frage endgültig zugunsten der kranken Kinder und deren Eltern geklärt werden", meint Mückstein. Wie der Verein "KiB children care" in einer heutigen Aussendung schreibt, ist die Betroffenengruppe mit 1,22 Millionen Kindern unter 15 Jahren sehr groß. Die Grünen fordern außerdem einen Wegfall der Übernachtungskosten für Eltern, wie dies auch in der "Kinder- und Jugendgesundheitsstrategie des Gesundheitsministeriums enthalten ist. "Kinder haben ein Recht darauf, im Krankenhaus von den Eltern begleitet zu werden. Das darf nicht von der sozialen Situation der Eltern abhängen", sagt Mückstein.

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