Volksanwältin Brinek erfreut über weniger Jugendliche in U-Haft

Weitere Verbesserungen für Jugendliche in Haft notwendig

Wien (OTS) - Volksanwältin Brinek zeigt sich erfreut über die positiven Erfahrungen mit den vom Justizministerium beauftragten und von NEUSTART durchgeführten Sozialnetzkonferenzen. Damit sollen die U-Haft für Jugendliche verkürzt werden und alternative Unterbringungen ermöglicht werden.

Seit zwei Jahren widmet sich die Volksanwaltschaft bei ihrer Kontrolltätigkeit immer wieder dem Jugendstrafvollzug. Trotz einiger Verbesserungen stellen die Besuchskommissionen der Volksanwaltschaft immer wieder Mängel fest. Insbesondere sind nach wie vor die langen Einschlusszeiten und fehlende Aktivitätenprogramme zu kritisieren. Brinek erwartet auch, dass die besondere Schulung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterin im Jugendstrafvollzug weitere Erfolge erzielt. "Dramatische Vorfälle wie Missbrauch und Übergriffe dürfen sich nicht wiederholen. Ich fordere, dass künftig eine ausreichende Anzahl an geeigneten Justizbediensteten für den Jugendstrafvollzug zur Verfügung stehen wird. Darüber hinaus müssen die alternativen Unterbringungsformen ausgebaut werden", so Brinek abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Christine Skribany
Büro Volksanwältin Dr. Gertrude Brinek
Email: christine.skribany@volksanw.gv.at
Tel: 0151505 - 138
Mobil: 0664 619 00 79

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VOA0001