Achtung, Katzenhalter: Paarungszeit naht

VIER PFOTEN ruft jetzt zur Kastration von Freigänger-Katzen auf

Wien (OTS) - Die Tage werden nun wieder heller, und in den kommenden Tagen sollen die Temperaturen auch kräftig ansteigen. VIER PFOTEN weist darauf hin, dass Katzen nun mit den Vorbereitungen auf ihre Paarungszeit beginnen: Sie miauen lautstark und werben damit um einen Partner. "Wer im Frühjahr nicht mit einem Wurf Maikätzchen überrascht werden möchte, sollte sich jetzt um die Kastration seiner Katze kümmern", sagt VIER PFOTEN Kampagnenmitarbeiterin Irina Fronescu. "So trägt die eigene Katze auch nicht zur Überpopulation der Streunerkatzen bei."

Haben Katzen regelmäßigen Zugang ins Freie, so sind sie laut Zweiter Tierhaltungsverordnung von einem Tierarzt kastrieren zu lassen, sofern diese Tiere nicht zur kontrollierten Zucht verwendet werden oder in bäuerlicher Haltung leben. Diese gesetzliche Kastrationspflicht ist laut VIER PFOTEN - ebenso wie die elektronische Kennzeichnung durch einen Mikrochip - nicht nur äußerst sinnvoll, die Tierschutzorganisation spricht sich auch seit Jahren gegen die Ausnahmeregelung für Bauernhofkatzen aus. "Wir fordern, dass auch Landwirte ihre am Hof lebenden Katzen kastrieren müssen", so Irina Fronescu.

Die ohnehin schon hohe Anzahl herrenloser Streunerkatzen bzw. verwilderter Hauskatzen steigt immer weiter durch nicht kastrierte Tiere. Da eine Katze meist zwei Mal jährlich trächtig mit mindesten drei Jungen ist, die wiederum auch nach vier bis fünf Monaten selbst paarungsfähig werden, kann es innerhalb weniger Jahre zu einer enormen Überpopulation kommen. Streunende Katzen sind Wind und Wetter sowie einer unsicheren Ernährungssituation schutzlos ausgesetzt und sterben meist früh an ihren unbehandelten Krankheiten.

Erfolgsmodell Stadt Wien: Streunerkatzenprojekt mit VIER PFOTEN

Gemeinsam mit der Stadt Wien ist VIER PFOTEN seit fast zwei Jahren mit einem Streunerkatzenprojekt erfolgreich. Dabei handelt es sich um ein Geburtenkontrolle-Programm, um die Anzahl der auf den Straßen lebenden Tiere langfristig zu verringern.

Dafür wurde das VIER PFOTEN Team von der Stadt Wien mit zwei so genannten Streunerkatzenmobilen ausgestattet, mit denen sie die Tiere zu ehrenamtlich tätigen Tierärztinnen und -ärzten bringen und im Anschluss an die veterinärmedizinische Versorgung, Registrierung mittels Chip und Kastration wieder in ihrem angestammten Revier auslassen. Außerdem können mit Hilfe der Tierärztinnen und -ärzte immer wieder Katzenbabys vermittelt werden.

Mehr über das VIER PFOTEN Streunerkatzenprojekt mit der Stadt Wien finden Sie unter
http://www.vier-pfoten.at/projekte/streunertiere/streunerkatzenprojek
t-wien/

Wer weiß, wo sich streunende Katzen befinden, kann dies übrigens bei VIER PFOTEN telefonisch unter der Streunerkatzen-Hotline (0664 45 22 430, Mo bis Do von 9 bis 15 Uhr, Fr von 9 bis 12 Uhr) melden. Oder man schreibt ein Email an streunerkatzen@vier-pfoten.org

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VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz
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