Eis, Schnee und ein "Toter am Teich" im Mühlviertel

ORF-Landkrimi Oberösterreich von Nikolaus Leytner mit Josef Hader, Maria Hofstätter und Miriam Fussenegger

Wien (OTS) - Verschneite Felder, vereiste Straßen und ein zugefrorener Teich - winterlicher könnte die Kulisse des Oberösterreichischen Landkirmis "Der Tote am Teich", der unter der Regie von Nikolaus Leytner ("Am Ende des Sommers" am 11. März um 20.15 Uhr in ORF 2) und nach einem Drehbuch von Susanne Freund, seit Anfang Februar in Windhaag bei Freistadt und Umgebung entsteht, nicht sein. Darin führt "Der Tote am Teich" Josef Hader als ehemaligen Polizisten Sepp Ahorner wieder auf eine kriminalistische Spur. Ebenfalls betraut mit dem Fall - aber keinesfalls an der Seite von Sepp Ahorner - ist die kurz vor der Pension stehende Linzer Kriminalbeamtin Grete Öller (Maria Hofstätter). Und während Ahorner und Öller nicht vor Tatendrand sprühen, möchte sich Öllers Assistentin Lisa Nemeth (Miriam Fussenegger) bei ihrem ersten Außendienst sofort in die Arbeit stürzen. Und so ermitteln sie zwar alle, aber jeder auf seine ganz eigene Art und Weise. In weiteren Rollen spielen Erni Mangold (sie wurde zuletzt beim Österreichischen Filmpreis als "Beste Darstellerin" ausgezeichnet), Philipp Hochmair (auch in "Vorstadtweiber" jeweils Montag um 20.15 Uhr in ORF eins), Martina Spitzer, Karola Niederhuber, Wiltrud Schreiner, Ferry Öllinger u. a. Die Dreharbeiten laufen bis voraussichtlich Anfang März in Freistadt, Windhaag bei Freistadt, Hirschbach im Mühlkreis, Grünbach, Sandl und Rainbach im Mühlkreis.

Mühlviertel vor der Kamera

Mit Josef Hader, Maria Hofstätter und Miriam Fussenegger kommen gleich alle drei Hauptdarsteller aus dem Mühlviertel. In der Heimat zu drehen freut die drei sehr. Maria Hofstätter: "Ich bin eine richtige Mühlviertlerin. Bei diesem Dreh kommen Heimatgefühle auf. Ich finde es ein super Privileg, wenn man wirklich im eigenen Dialekt sprechen darf. Normalerweise muss man sich ja doch ein bisserl anpassen." "Oberösterreichisch geprägt" ist auch Josef Hader: "Mein Vater ist Oberösterreicher, mein Großmutter auch - die sind alle aus der Umgebung. Es ist eine irrsinnig schöne Gegend hier, und die Leute freuen sich, wenn wir zu ihnen kommen - das ist in Wien beispielsweise nicht immer so." Besonders die Art der Mühlviertler liegt Miria Mussenegger sehr: "Sie sind so geradeheraus - das mag ich. Und ich fühl mich hier einfach wohl."

Josef Hader: "Es gibt einen Toten und einen Teich ..."

Über den Film wollen die Darsteller noch nicht zu viel verraten -aber Josef Hader gibt mit einem Augenzwinkern dann doch so einiges Preis: "Es gibt einen Toten und einen Teich und der Mörder wird gefunden werden im Laufe des Films. Ich bin es nicht und ich bin auch nicht der Tote, so viel darf verraten werden." Und auch Nikolaus Leytner legt nach: "Die offizielle Ermittlerin ist Maria Hofstätter zusammen mit Miriam Fussenegger als junge engagierte Polizistin. Josef Hader spielt einen in Frühpension geschickten Dorfpolizisten, der dann quasi hinter dem Rücke der offiziellen Ermittlerinnen arbeitet, weil die Spur irgendwie in Richtung seiner Familie
geht .aber mehr darf ich nicht verraten."

Josef Hader über Sepp Ahorner: "Er ist ein ziemlich unglücklicher Mensch"

Josef Hader spielt Sepp Ahorner: "Er ist ein ziemlich unglücklicher Mensch. Er hat seine Familie verloren und wohnt bei seiner Mutter -mit 50. Nicht unbedingt die Situation, die man sich erträumt. Er ist ein ziemlicher Einzelgänger geworden. Er ist zwar mit der Dorfbevölkerung schon noch in Kontakt, aber so richtige Freunde hat er nicht. Ich helfe bei den Ermittlungen ein bisschen. Ich bin kein richtiger Ermittler, ich bin ein ehemaliger Polizist, der wegen Burn-out frühpensioniert worden ist und bei seiner Mutter lebt. Aber Sepp Ahorner hat überhaupt keine Ermittlungsmethode. Er hängt herum und eher durch Zufall stößt er auf Hinweise."

Maria Hofstätter: "Grete Öller ist eine taffe Frau"

"Grete Öller ist eine gestandene Kriminalbeamtin und hat eine junge Assistentin, die selbst immer im Innendienst war. Die Frage ist allerdings, ob man sich von jemandem vom Ort, der mit allen Verdächtigen verwandt ist, überhaupt helfen lassen soll. Das ist auch ein Konflikt zwischen den beiden", erklärt Josef Hader, und Maria Hofstätter weiter: "Grete Öller ist sicher eine taffe Frau, die Ecken und Kanten, aber auch eine sensible Seite hat. Es macht einfach Spaß, sie zu spielen."

Miriam Fussenegger: "Es ist herrlich, wenn man mit solchen Größen arbeiten darf"

Besonders begeistert von ihren Kollegen ist Miriam Fussenegger, die bei Josef Hader und Maria Hofstätter gar nicht zum Schwärmen aufhört:
"Es ist großartig. Als junge Schauspielerin ist es natürlich herrlich, wenn man mit solchen Größen arbeiten darf. Sie sind unheimlich nett, sympathisch und auch sehr unterstützend - und man kann sich natürlich wahnsinnig viel von ihnen abschauen."

Mehr zum Inhalt

Mühlviertel, Oberösterreich: Auf dem zugefrorenen Gemeindeteich liegt die übel zugerichtete Leiche eines Urlaubers. Der Mann wurde mit einem Eisstock erschlagen. Der zurückgezogen lebende ehemalige Polizist Sepp Ahorner (Josef Hader) ist als erster am Tatort. Sepp, der im Dorf als "eigen" gilt, lebt seit seinem Burn-out bei seiner Mutter Maria Ahorner (Erni Mangold) und interessiert sich nur mehr für Wildtiere. Die Linzer Kriminalbeamtin Grete Öller (Maria Hofstätter) und ihre Assistentin Lisa Nemeth (Miriam Fussenegger) können mit dem Exkollegen und seinen merkwürdigen Methoden wenig anfangen. Der Fall scheint als Eifersuchtsmord zunächst ohnehin klar, bis sich herausstellt, dass das Opfer nicht nur erschlagen, sondern auch vergiftet wurde. Sepp ermittelt inzwischen auf eigene Faust.

"Der Tote am Teich" ist eine HD-Koproduktion von ORF, ARTE und Lotus-Film GmbH.

Eine kriminalistische Tour durch Österreich: Die ORF-Landkrimis

Nach dem erfolgreichen Start (durchschnittlich 711.000 Zuschauer, 26 Prozent Marktanteil) der ORF-Landkrimi-Reihe im Dezember 2014 mit "Die Frau mit einem Schuh" (Niederösterreich), "Steirerblut" (Steiermark) und "Alles Fleisch ist Gras" (Vorarlberg), wurden mit "Kreuz des Südens" (Burgenland) und "Wenn du wüsstest, wie schön es hier ist" (Kärnten) bereits zwei weitere Landkrimis produziert. "Der Tote am Teich" ist bereits der sechste Film dieser ORF-Reihe.

Mehr Josef Hader als Brenner im Kino und im ORF

Privatdetektiv Brenner ist wieder im Einsatz! Und zwar sowohl im Kino als auch im ORF. Während Josef Hader mit dem Kinostart von "Das ewige Leben" am 5. März bereits zum vierten Mal in die Rolle des Simon Brenner schlüpft, nimmt er gemeinsam mit Simon Schwarz am Mittwoch, dem 4. März, um 21.10 Uhr in ORF eins in Wolf Haas' "Knochenmann" eine Backhendlstation in der Provinz genauer unter die Lupe. Für die Regie zeichnet Wolfgang Murnberger verantwortlich, der mit "Komm, süßer Tod", "Silentium", "Der Knochenmann" und "Das ewige Leben" bereits vier Wolf-Haas-Thriller in Szene setzte. Die Drehbücher aller vier Verfilmungen, die im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens mit Unterstützung des ORF entstanden sind, stammen von Wolfgang Murnberger und Josef Hader. Außerdem ist Josef Hader am 3. März um 22.00 Uhr in ORF eins zu Gast in "Willkommen Österreich mit Stermann & Grissemann".

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