Zukunft der Bäuerinnen und Bauern gestalten

Präsentation der Kandidaten des NÖ Bauernbunds für Landwirtschaftskammerwahl vor 2500 Delegierten im VAZ

St. Pölten (OTS) - Selbstbewusst und einsatzfreudig stellte der NÖ Bauernbund am Samstag (14.2.) bei der offiziellen Wahlauftaktveranstaltung für die Landwirtschaftskammerwahl seine Schlagkraft und seine Mobilisierungskraft unter Beweis. Gemäß dem Motto "Starke Bauern. Starker.Bund - Ein Bund fürs Leben" kamen 2500 Delegierte zur Präsentation der Bauernbund-Kandidaten und der Wahlziele in das VAZ St. Pölten.

"Der Bauernbund steht vor den Bauern bei Neid- und Vermögenssteuern, der Bauernbund arbeitet mit den Bauern für die Konsumenten und der Bauernbund setzt sich für die Zukunft der jungen Hofübernehmer ein. Wir wollen für die Bauern da sein und dafür brauchen wir eine starke Landwirtschaftskammer mit starken Funktionärinnen und Funktionären, die agrarpolitische Themen anpacken und die vor allem immer die Menschen in den Vordergrund stellen", sagte der Spitzenkandidat, NÖ Bauernbundobmann LK-Präsident Hermann Schultes.

Trotzdem der absoluten Mehrheit in der Vollversammlung des Bauernparlaments findet von Seiten der mitgliederstärksten Teilorganisation der ÖVP in Richtung auf den 1. März ein Wahlkampf mit Argumenten für jeden Wähler statt. Und auch auf Großplakaten und Wahlsujets, auch versehen mit dem Motto "Ein Bund fürs Land", ebenso wie auf T-Shirts mit kernigen Sprüchen wie "Sturschädel und stolz drauf" wird um Stimmen geworben. Neben den 76 Kandidaten und Kandidaten für das Bauernparlament in St. Pölten kandidieren weitere 1496 Bauernbund-Kandidaten für die Wahl in den Bezirksbauernkammern.

Neben Hermann Schultes wiesen auch die LK-Vizepräsidenten und Bauernbund-Kandidaten Theresia Maier und Otto Auer auf die hochwertigen Qualitätsprodukte der Bauern und deren Leistungen für die Gesellschaft hin. So versorgen vier Prozent der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher 96 Prozent der Bevölkerung mit hochqualitativen Lebensmitteln, sorgen für erneuerbare Energien, eine gepflegte Landschaft und den Erhalt von Kultur und Tradition. Die Bauern sind zudem wichtige Partner der regionalen Wirtschaft, jeder landwirtschaftliche Betrieb sichert zwei bis drei Arbeitsplätze in den vor- und nachgelagerten Bereichen. In Summe sind dies 130.000 Arbeitsplätze in Niederösterreich.

In Bezug auf die laufenden TTIP-Verhandlungen hielt Schultes fest, dass er engere Handelsbeziehungen zwischen der EU und den USA auch als Chance für Landwirte und Kleinbetriebe erachte: "Der Bauernbund und die Landwirtschaftskammer stimmen nur dann zu, wenn die Chancen größer als etwaige Risiken sind. Denn nur ein faires Abkommen bringt neue Markt-Chancen für die österreichische Landwirtschaft", so der Spitzenkandidat. "Bundeskanzler Werner Faymann, der dem Verhandlungsauftrag für TTIP und allen Vorgängen mehrfach zugestimmt hat, darf sich nicht aus seiner Verantwortung davon stehlen, sondern muss er dafür sorgen, dass unserer hochwertigen Produkte durch entsprechende geschützte geografischen Angaben kopiersicher sind und Wertschöpfung im Export bringen können." Die heimischen Produkte bräuchten nämlich einen härteren Kopierschutz gegen billige Imitate, die Zahl der bereits geschützten Ursprungsmarken müsse von derzeit vier bis 2016 auf mindestens 30 bis 50 erhöht und zuvor deren Zulassungsverfahren vereinfacht werden.

"Der Bauernstand hat Kraft, ohne ihn gibt es keine Zukunft, und er schafft die Grundlagen für die Lebensqualität", riefen auch Landeshauptmann Erwin Pröll und Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter zu Einigkeit und Geschlossenheit auf. Nur ein starker Bauernbund könne die Interessen der Landwirtschaft am besten vertreten, so Pröll. So versorgen vier Prozent der Bevölkerung 96 Prozent der Bürger mit hochqualitativen Lebensmitteln, sorgen für erneuerbare Energien und sichern 130.000 Arbeitsplätze in den vor-und nachgelagerten Bereichen in Niederösterreich. Der Veranstaltung wohnten unter anderen auch Landtagspräsident Hans Penz, Agrar-Landesrat Stephan Pernkopf, NÖ Bauernbunddirektorin Klaudia Tanner, die die Veranstaltung gemeinsam mit Gerald Groß und Peter Madlberger moderierte, Ehrenobmann Rudolf Schwarzböck, Weinbau-Präsident Johannes Schmuckenschlager sowie VP NÖ-Landesgeschäftsführer Gerhard Karner, Landesbäuerin Irene Neumann-Hartberger und zahlreiche Abgeordnete und ranghöchste Vertreter von Genossenschaften und Sicherheitsorganisationen bei. Die für den Anlass eigens gegründete Erste Niederösterreichische Bauernbundkapelle mit 50 Musikern wurde vom ehemaligen Weinbau-Präsidenten Josef Pleil dirigiert.

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