Podgorschek: Welche Berater haben von der Hypo Pleite profitiert?

Podgorschek fordert Überprüfung der Hypo Beraterkosten von 256 Millionen Euro

Wien (OTS) - "Bereits seit längerem haben wir vermutet, dass gerade diverse Berater gut an dem Hypo Desaster verdient haben. Die Summe von 256 Millionen Euro für Beratungsleistungen übersteigt jedoch meine Befürchtungen", erklärt der freiheitliche Budgetsprecher und Fraktionsführer der FPÖ im Hypo Untersuchungsausschuss NAbg. Elmar Podgorschek unter Verweis auf die Antwort des Finanzministers auf seine parlamentarische Anfrage. Bereits der Griss Bericht habe auf die hohen Beratungskosten hingewiesen.

Es sei deswegen zu überprüfen, wer diese Millionen erhalten habe und welche Leistung dafür erbracht worden seien. "Bereits der Griss Bericht hat kritisiert, dass diesen enormen Kosten nur geringe Rückflüsse gegenüberstehen. Wofür wurden also diese enormen Summen ausgegeben", fragt Podgorschek. Sollten Berater ihren Aufgaben nicht entsprechend nachgekommen sein, so sollten rechtliche Schritte eingeleitet werden, um eine Rückzahlung der Honorare zu erreichen.

"Außerdem gilt es zu überprüfen, ob die Berater in einem Naheverhältnis zu den Verantwortlichen der Hypo Alpe Adria oder staatlicher Institutionen stehen", fordert Podgorschek. Jedenfalls sei es nicht hinzunehmen, dass sich Berater auf Kosten der Steuerzahler bereicherten, so Podgorschek.

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