Neues Volksblatt: "Handbremse" von Markus EBERT

Ausgabe vom 14. Februar 2015

Linz (OTS) - "Der arme Darabos wird zum Sisyphus: Eine Aussendung nach der anderen. Wäre doch Zeitvergeudung über Reformen nachzudenken oder? RM."
ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner hat dieser Tage auf Twitter recht treffend das Dasein von SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos beschrieben - nämlich eines als Verfasser von Aussendungen, in denen hauptsächlich gegen die ÖVP agitiert wird. Den ätzenden Parteisekretär geben (derzeitiger Anti-ÖVP-Lieblingsausdruck:
"Django-Mentalität"): Das ist das, was der Burgenländer offenbar besser kann als alles andere. Und es erklärt auch, warum er als Verteidigungsminister gescheitert ist (und auch in jedem anderen Ressort gescheitert wäre): Es hat ihm das Konstruktive gefehlt. Viel gefragter als destruktive Kritikasterei wäre das, was etwa Finanzminister Hans Jörg Schelling gerne für sich ins Treffen führt:
Dass er nämlich nicht Teil des Problems, sondern Teil der Lösung sein will. Eine Mentalität, die übrigens auch dem einen oder anderen Akteur in der Diskussion um die neuen Gehälter der oberösterreichischen Spitalsärzte gut anstehen würde. Auch da wird man das Gefühl nicht los, dass der eine oder die andere lieber auf der Suche nach dem nächsten und dem übernächsten Problem ist, als dass sie oder er sich mit aller Kraft dem Neuen stellt. Wer aber ständig mit angezogener Handbremse fährt, darf sich nicht wundern, wenn er den Anschluss verliert.

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