"Hohes Haus" über Extremismus und Privatkonkurse

Am 15. Februar um 12.00 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Patricia Pawlicki präsentiert das in HD produzierte ORF-Parlamentsmagazin am Sonntag, dem 15. Februar 2015, um 12.00 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Griechenland und Europa: Athen droht die Staatspleite - wenn das Hilfsprogramm nicht verlängert wird, das die in Griechenland so vielkritisierte Troika aus EU-Kommission, EZB und IWF verwaltet und kontrolliert. Praktisch in letzter Minute hat der neue linke griechische Premier Alexis Tsipras einer Expertenmission der "Troika" doch noch zugestimmt. Roland Adrowitzer fasst die dramatischen Stunden des jüngsten EU-Gipfels in Brüssel zusammen.

Studiogespräch: Muss Athen Zugeständnisse machen, wo muss die Troika nachgeben? Der Vizepräsident der sozialdemokratischen Fraktion und Delegationsleiter der SPÖ im EU-Parlament, Jörg Leichtfried, ist aus Graz ins "Hohe Haus"-Studio zugeschaltet und stellt sich den Fragen von Patricia Pawlicki.

Extremismus: Das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung geht von einer steigenden Zahl an Anzeigen wegen links- und rechtsextremer Gesetzesverstöße aus. Schon im Verfassungsschutzbericht 2014 ist ein Anstieg der Anzeigen verzeichnet worden. Maximilian Biegler hat die Hintergründe recherchiert.

Islamgesetz: Der Entwurf der Regierung für ein neues Gesetz stand am Donnerstag im Verfassungsausschuss auf der Tagesordnung. Nach wie vor ist das Verbot der Auslandsfinanzierung von islamischen Einrichtungen ein Streitpunkt. Während SPÖ und ÖVP davon ausgehen, dass mit dem Gesetz der Einfluss islamischer Staaten auf Prediger zurückgedrängt wird, kritisiert die Opposition die Regelungen als zu wenig weitgehend. Ein Bericht von Bettina Tasser.

Privatkonkurse: In Österreich sind 300.000 Haushalte von Überschuldung oder massiven Schuldenproblemen betroffen. Das Schuldenregulierungsverfahren vor dem Bezirksgericht, das auch "Privatkonkurs" genannt wird, kann dafür einen Ausweg bieten. 60.000 Menschen sind in Österreich in Privatkonkurs. Schätzungsweise noch einmal so viele können gar nicht in Konkurs gehen, weil sie die geforderte Mindestquote von zehn Prozent nicht erfüllen können. Und obwohl das Problem schon seit Jahren bekannt ist, gibt es bisher von Regierungsseite nur Absichtserklärungen. Dagmar Wohlfahrt hat recherchiert.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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