PersonenbetreuerInnen: Kein Kleingeld auf Kosten der Betreuungsbedürftigen wechseln

Breites Serviceangebot für Berufsgruppe - Qualitätssiegel in Vorbereitung

Wien (OTS/PWK104) - "Man merkt, es ist Wahlkampf. Nicht anders
sind die Aussagen des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes zu erklären. Jede Verunsicherung auf Kosten der Pflegebedürftigen ist strikt abzulehnen", betont heute, Freitag der Fachverbandsobmann der Berufsgruppe der PersonenbetreuerInnen in der WKÖ, Andreas Herz. Fakt ist, dass es in Österreich seit nunmehr 8 Jahren ein gut funktionierendes System besteht, in dem Betreuungsbedürftige zwischen einem Angestelltenmodell und einem Selbständigenmodell wählen können. "Wir haben es bei dem Modell der selbständigen PflegerInnen mit einem Erfolgsmodell zu tun, denn die Mehrzahl der Betroffenen will zu Hause betreut werden. Es ist aber sowohl gegenüber den BetreuerInnen als auch für die betreuungsbedürftigen Personen unseriös, die gesamte Berufsgruppe aufgrund von kurzfristigen Wahlkampfzielen schlecht zu reden und die Familien als Ausbeuter zu diffamieren", so Herz.

In den Wirtschaftskammern werde im Sinne der Mitglieder und damit auch im Sinne der BetreuerInnen gearbeitet. So stehen zahlreiche Merkblätter, Informationsbroschüren und Formulare in den gängigsten Sprachen in den Wirtschaftskammern zur Verfügung. Branchenspezifische Beratungsleistungen werden durch mehrsprachige MitarbeiterInnen von den Landeskammern durchgeführt.

Eigens für die Berufsgruppe der PersonenbetreuerInnen wurde eine mehrsprachige Zeitung der Wirtschaftskammer ins Leben gerufen, um der Berufsgruppe Informationen und Änderungen zur Verfügung zu stellen. Die Wirtschaftskammer ist zudem federführend in Projekten wie z.B dem europäischen Projekt "BID - Betreuer/innen-Qualifizierung in Deutsch" tätig. Begleitend setzt die Wirtschaftskammer Initiativen, wie zuletzt "PflegerIn mit Herz", um das Berufsbild der PersonenbetreuerInnen in der Öffentlichkeit zu fördern. Branchenspezifische Webseiten wurden und werden erstellt, wie jene der Fachgruppe Oberösterreich.

"Zudem arbeiten wir gerade an der Erstellung von Qualitätskriterien für 24-h-Betreuungs-Agenturen um den Betreuungsbedürftigen eine bestmögliche Orientierung geben zu können", so Herz abschließend. (us)

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Mag. Jakob Michael Wild
Bundesinnungsgeschäftsführer/-in
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