Cencig, Seeböck und Öllinger als neues "Soko Kitzbühel"-Team

Start der 14. Staffel am 24. Februar in ORF eins

Wien (OTS) - Ein ORF-Krimidauerbrenner bekommt einen neuen Charakter:
Nach 13 Jahren und 170 Episoden tritt Julia Cencig am Dienstag, dem 24. Februar 2015, um 20.15 Uhr in ORF eins ihren Dienst als neue "Soko Kitzbühel"-Kommissarin an. Doch leicht hat es Nina Pokorny inmitten der Tiroler Alpen nicht gerade: Lukas Roither (Jakob Seeböck), der neue Chef der Truppe, muss, im wahrsten Sinne des Wortes, sein Revier verteidigen. Und Inspektor Kroisleitner (Ferry Öllinger) bleibt skeptisch, scheint sie doch ein Geheimnis mit im Gepäck zu haben. Doch so viel steht fest: Nina Pokorny ist alles andere als eine Anfängerin - und so ist der Dienstagabend in 13 neuen Folgen der 14. Staffel des ORF-Serienhits auch weiterhin in sicherer Hand, auch wenn sie sich an Teamwork und Landleben erst noch gewöhnen muss. Bei einem Presse-Abendessen in Wien gaben gestern, am Donnerstag, dem 12. Februar, Jakob Seeböck, Julia Cencig und Ferry Öllinger in Anwesenheit von ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis und Produzent Helmuth Dimko einen ersten Einblick.

Julia Cencig: "Ich liebe dieses Phänomen, dass der Dreh einfach nie aufhört"

Julia Cencigs erste Gedanken zu ihrer neuen Rolle als "Soko Kitzbühel"-Kommissarin: "Einerseits ist es eine unglaubliche Freude und ein Ritterschlag seitens des ORF, eine Hauptabendhauptrolle zugetraut zu bekommen. Aber gerade wenn eine Serie schon so lange so erfolgreich gelaufen ist, ist das andererseits auch nicht unbedingt druckfrei, muss ich zugeben. Doch dann kommt das Ding ins Rollen, und es gibt zu jedem Problem eine Lösung. Außerdem habe ich eine No-Risk-No-Fun-Komponente in mir, und die hat gesiegt. Ich wurde vom Team aber wirklich mit offenen Armen empfangen und hatte das Gefühl, dass sich auch alle von meiner Euphorie anstecken haben lassen."

Über ihre Rolle: "Nina Pokorny ist eine sehr emanzipierte Person, hat ein loses Mundwerk und ist sehr konfrontativ. Sie ist keine, die nur einen harmonischen Umgang mit ihrem Gegenüber sucht, sondern nimmt sich kein Blatt vor den Mund. Sie ist sehr emotional und scheut sich nicht davor, ihrem Gegenüber ihre Gefühle zu zeigen. Ein Bauchmensch. Und sie ist urban und hat Probleme mit diesem sehr provinziellen Umfeld, in das sie da gekommen ist. Anfangs ist ihr alles zu grün und zu gesund. Das ist der Einstieg für die Figur. Und ich habe es auch schauspielerisch sehr begrüßt, jemanden zu zeigen, der es erst mal gar nicht so cool findet, nach Tirol zu kommen."

Das Besondere am Seriendreh? "Ich liebe es, vor der Kamera oder auf der Bühne zu stehen. Und ich liebe deshalb dieses Phänomen, dass der Dreh bei einer Serienproduktion einfach nie aufhört. Da hat man nicht das Gefühl, dass es gerade erst angefangen hat und schon wieder aufhört, sondern es kommt der nächste, nächste und nächste Tag. Das ist zwar sehr intensiv, anstrengend und bedarf großer Disziplin, aber auch sehr befriedigend, weil man Zeit hat, Dinge zu entwickeln, es wird auch mit der Zeit selbstverständlicher. Das ist das Schöne daran. Und dass man ein Format wirklich prägen, ihm ein bisschen seinen Stempel aufdrücken kann, wenn man als Lead ganz vorne steht."

Jakob Seeböck: "Ein Wirbelwind"

Seit der neunten Staffel ermittelt Jakob Seeböck schon für die "Soko Kitzbühel" - nun bekommt er nicht nur eine neue Partnerin, sondern macht auch einen Karrieresprung und wird zum Chef der Truppe: "Es ist schön, welcher Wirbelwind hineinkommt. Julia ist privat eine quirlige und schnelle Person, und das bringt sie auch in ihre Rolle mit ein. Daraus ergeben sich viele schöne Spielsituationen. Aber es ist ja nicht nur so, dass eine neue Figur dazukommt - diese verändert natürlich auch die komplette Aufstellung der Figuren zueinander. Da ist jemand, den wir - auch Wienerisch gesagt - am Anfang nicht ganz packen: Eine, die glaubt, sie hat die Weisheit mit dem Löffel gefressen, die versucht, den Laden aufzumischen, und sich als Chef aufspielt. Da kommt es natürlich zu Streitereien zwischen uns, denn der Chef bin ich. Und dann ist es auch so, dass Nina Pokorny aus einer anderen Abteilung kommt, als verdeckte Ermittlerin gearbeitet hat und nicht an die Arbeit, wie wir sie machen, gewöhnt ist. Und der Kroisleitner hätte auch gerne ihren Posten gehabt und kommt deshalb am Anfang so gar nicht klar mit ihr. Da gibt es schon einige Reibereien, und genau die machen es auch so spannend, und so ergibt sich daraus auch eine gewisse unfreiwillige Komik. Es passiert einiges, das sich eigentlich auch bis zum Schluss der Staffel nicht wirklich einspielt. Da ist nicht alles eitel Wonne, und gerade zum Staffelfinale geht es dann schon ans Eingemachte."

Seeböck über seine Rolle: "Die 13. Staffel hört damit auf, dass Lukas Roither nach seiner Schussverletzung im Rollstuhl sitzt und rehabilitiert - doch man weiß nicht, was passiert. Ich beginne die Serie mit einer Krücke, einem Handicap, kann nicht so, wie ich will -und das ist für mich eine ganz neue Spielsituation, für die ich sehr dankbar bin. Natürlich ist es nicht so leicht, ein Nahtoderlebnis zu überstehen, da ist schon viel Verdrängungsmechanismus dabei. Doch etwas Unverarbeitetes ist immer eine tickende Zeitbombe. Die Geisteshaltung, die er dadurch hat: Er ist einfach grantig, und dann kommt auch noch eine Neue ins Team. Das war für mich sehr interessant zu spielen."

Ferry Öllinger: "Das lässt sich ein gestandener Tiroler nicht so einfach gefallen"

Ferry Öllinger verstärkt das "Soko"-Team bereits seit Start der Serie im Jahr 2001 als Kroisleitner. Über seine neue Rolle: "Beruflich ist Julia Cencig eine sehr tolle neue Kollegin. In ihrer Rolle als Nina Pokorny ist sie, wie man so schön sagt, eine ziemlich lästige Krätzn, die dem Kroisi da aus der Hauptstadt vorgesetzt wird und dessen Karrierepläne als Postenkommandant schwer durchkreuzt. Umso mehr muss ich verfolgen, was sie so treibt. In ihren Augen sind wir alle Landeier, und sie weiß natürlich alles besser. Doch das lässt sich ein gestandener Tiroler nicht so einfach gefallen." Was sich das Publikum erwarten darf? "Eine neue Kollegin, die viel Schwung reinbringt, und Geschichten, die anders erzählt werden. Es gibt nun einen durchgehenden Bogen über die ganze Staffel hinweg, in der auch Platz für Privates ist. Es geht verstärkt um die Beziehungen, die es zwischen den Figuren gibt. Was meine Rolle betrifft: Kroisi hat ein eigenes Leben, Probleme, Situationen, mit denen er kämpfen kann, eine neue Chefin, die er nicht so einfach akzeptieren will, und er hat auch private Emotionen, die bis jetzt nicht zu sehen waren. Und es zeigt sich schon auch, dass er ein großer Freund der Frauen ist."

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"Soko Kitzbühel" ist eine Koproduktion von ORF und ZDF, hergestellt von beo-Film, unterstützt von Cine Tirol.

"Soko Kitzbühel" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand und auch als Live-Stream abrufbar.

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