"Kuma" am 15. Februar in ORF 2: ORF-Premiere für berührendes Drama von Umut Dag

Außerdem: Die Highlights der "Berlinale 2015" in ORF 2 und 3sat

Wien (OTS) - "Kuma" handelt von der Freundschaft zwischen zwei Frauen einer türkischen Familie in Wien: Fatma - gespielt von Nihal Koldas -eine Mutter mit Prinzipien, die für die Familie alles ist, und Ayse -gespielt von Begüm Akkaya - einem Mädchen aus Anatolien, dem jüngsten Familienmitglied. Diese Freundschaft wird auf die Probe gestellt, als ein Schicksalsschlag Ayse mehr von der Welt um sie herum entdecken lässt. Der ORF zeigt das berührende Drama als ORF-Premiere am Sonntag, dem 15. Februar 2015, um 23.15 Uhr in ORF 2. Regie führte der junge österreichische Regisseur Umut Dag, dessen zweiter Film "Risse im Beton" zuletzt in den österreichischen Kinos zu sehen war. Das Drehbuch zum preisgekrönten Spielfilmdebüt "Kuma", das 2012 im Rahmen der Berlinale uraufgeführt wurde, schrieb Dag gemeinsam mit Petra Ladinigg. Neben Koldas und Akkaya standen in weiteren Rollen auch Alev Irmak - die u. a. auch in der ORF-Serie "CopStories" als toughe Gerichtsmedizinerin zu sehen ist - Vedat Erincin, Murathan Muslu, Dilara Karabayir, Merve Cevik, Abdulkadir Gümüs und Berk Kristal vor der Kamera.

Apropos Berlinale - die Höhepunkte der "Berlinale 2015" in ORF 2 und 3sat

Zum Abschluss der diesjährigen Internationalen Filmfestspiele präsentiert ORF 2 am Sonntag, dem 15. Februar, um 23.05 Uhr in ORF 2 die von der ORF-TV-Kultur gestaltete Sondersendung "Die Bären sind los - Preisverleihung und Höhepunkte der 65. Berlinale". Die ORF-Filmexperten Christian Konrad und Martina Rényi berichten von der Jubiläumsausgabe des Festivals, stellen die Sieger/innen sowie die interessantesten Filme vor und zeigen die spannendsten Interviews sowie die glanzvollsten Momente. 3sat zeigt mit "Kulturzeit extra:
Berlinale 2015 - die Filme, die Stars, die Bären" um 23.20 Uhr die Highlights der Veranstaltung.

Mehr zum Inhalt von "Kuma":

Zwei Frauen: Fatma (Nihal Koldas), um die fünfzig, Ehefrau und Mutter von sechs Kindern, die in Wien lebt, aber aus Anatolien stammt und die in Traditionen und Wertvorstellungen der Heimat verhaftet ist. Ayse (Begüm Akkaya), 19, mit deren Hochzeit in Anatolien der Film beginnt. Was zuerst wie die Hochzeit zwischen Ayse und Fatmas Sohn Hasan (Murathan Muslu) aussieht, entpuppt sich als Scharade: Ayse wird die Kuma von Fatmas Mann Mustafa (Vedat Erincin) - seine Zweitfrau. Der Grund für Ayses Anwesenheit in Wien wird bald klar: Es ist Fatmas Krebserkrankung und die Sorge der Erkrankten um ihre Familie und deren Fortbestand. In Österreich angekommen, wird Ayse von Hasan, ihrem Ehemann auf dem Papier, gemieden und von Fatmas Töchtern Kezban (Alev Irmak) und Nurcan (Dilara Karabayir) angefeindet - die jüngeren Kinder wissen nicht, wie sie mit Ayse umgehen sollen. Ayse kümmert sich um die Familie nach Fatmas Wünschen und sorgt für Fatma während ihrer Chemotherapie allen Widrigkeiten und Anfeindungen zum Trotz. Beide Frauen freuen sich, als Ayse schwanger wird - ihr erstes Kind führt auch einen Waffenstillstand mit Nurcan herbei. Langsam kommen sich auch die beiden jungen Frauen näher. Durch einen unerwarteten Schicksalsschlag und durch die Geldnot der Familie wird Ayse gezwungen, den Schutz der Wohnung zu verlassen und am öffentlichen Leben teilzunehmen: Sie nimmt einen Job im türkischen Supermarkt an, wo sie sich auf eine Beziehung mit Osman (Berk Kristal), einem Angestellten im Supermarkt einlässt, der schon seit ihrer Ankunft in Wien in sie verliebt ist. Bevor Ayse ihr Verhältnis beenden kann, werden sie und Osman in flagranti ertappt -und für Fatma, die sich verraten und betrogen fühlt, bricht ihre Scheinwelt zusammen.

"Kuma" ist eine Wega-Filmproduktion und wurde im Rahmen des Film-/Fernseh-Abkommens vom ORF unterstützt.

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