APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker - Faymann, Kurz und Mitterlehner aktuell vorne

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 06.02. bis 12.02.2015 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete in der vergangenen Woche Bundeskanzler Werner Faymann. Um seine Person mehren sich Spekulationen über eine möglicherweise bevorstehende Ablöse als Bundeskanzler und SPÖ-Vorsitzender. ÖBB-CEO Christian Kern, der jegliche Ambitionen auf das Bundeskanzleramt dementierte, wurde von einigen Wiener Medien als Faymann-Nachfolger favorisiert.

Am Montag traf sich der Bundeskanzler in Wien zu einem Vieraugengespräch mit dem griechischen Regierungschef Alexis Tsipras. Im anschließenden Pressefoyer betonte Faymann, es sei "eine Frage des Respekts", die Vorstellungen der neuen griechischen Regierung ernst zu nehmen; die Eurozone müsse daher gemeinsam nach einer Lösung für das marode Land suchen. Tsipras durfte sich am Ende seines Besuchs über einen "guten Freund" freuen, den er nach eigener Aussage im österreichischen Kanzler gefunden hat. Der Koalitionspartner ÖVP hingegen kritisierte Faymanns Kurs als "unverantwortlich". ÖVP-Generalsekretär Gernot Blümel bezeichnete "Werner Faymanns Suche nach internationaler Anerkennung" als "immer peinlicher" und ein "Risiko für die heimischen Steuerzahler."

Als Neueinsteiger der Woche positionierte sich die Wiener Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne) auf Platz 11. Am vergangenen Donnerstag verkündete eine Sprecherin der Grünen zunächst die Einigung auf ein neues Wiener Wahlrecht nach vier Jahren Verhandlung. Für die kommende Wien-Wahl hätten sich Bürgermeister Michael Häupl und Maria Vassilakou auf eine Reduktion des mehrheitsfördernden Faktors von 1 auf 0,6 geeinigt. Durch diese Änderung könnten die Roten bei gleichem Wahlergebnis nun ein bis zwei Gemeinderäte weniger zugesprochen bekommen. Die SPÖ dementiert dieses Verhandlungsergebnis aber vehement. Die Grünen hätten Vereinbarungen gebrochen, meinte Michael Häupl. "Das ist nicht gut", so Häupl: "Ich hätte gerne, dass man sich auf das verlassen kann, was vereinbart wurde." Für Vassilakou liege aber laut der Tageszeitung "Heute" ein gutes Ergebnis vor, dieses Wahlrechtskonzept sei nicht mehr verhandelbar. Ein SP-Nein zum vorliegenden Konzept hätte "weitreichende Konsequenzen."

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