Christian Ragger: Jetzt droht Kärnten erst recht Flut von Wirtschaftsflüchtlingen

LH Kaiser erzielt keine Lösung mit Italien, vorübergehende Grenzkontrollen nötig

Klagenfurt (OTS) - "Man fragt sich, worüber LH Peter Kaiser jubelt. Der Umstand, dass in Tarvis kein Aufnahmezentrum entsteht, ist zwar positiv, aber solange es mit Italien keine Vereinbarung gibt, dass Asylwerber nicht in Massen unkontrolliert nach Kärnten einreisen können, bleibt die Situation für Kärnten prekär. Wir erleben derzeit eine Flut von Wirtschaftsflüchtlingen aus dem Kosovo", erklärt der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christoan Ragger.
Daran könne auch der heutige Meinungsaustausch Kaiser mit Regionspräsidentin Deborah Serracchiani nichts ändern. Die Ankündigung, dass kleine Gemeinden in Italien vermehrt Asylwerber aufnehmen würden, werde nichts bringen. Vielmehr sei befürchten, dass die von Schleppern organisierte Massenflucht weitergehen wird. "Die einzig wirksame Maßnahme in dieser Situation wären vorübergehend Grenzkontrollen. Sonst wird Kärnten mit Wirtschaftsflüchtlingen total überfordert. Wir müssen unsere schon sehr ausgereizten Kapazitäten für Flüchtlinge, die tatsächlich vor Krieg und Verfolgung flüchten bereithalten", betont Ragger abschließend.

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