Vilimsky: Neuer Frontex-Chef ist mehr Bock als Gärtner!

Offene Grenzen sind das falsche Signal an die afrikanischen Bootsflüchtlinge - Rücktritt oder Kursänderung!

Wien (OTS) - "Mit Fabrice Leggeri, dem neuen Direktor von Frontex, hat man offenbar den Bock zum Gärtner gemacht", sagte FPÖ-Generalsekretär und FPÖ-Delegationsleiter im EU-Parlament MEP Harald Vilimsky. So wolle Leggeri das Zurückdrängen von Flüchtlingen aufs Meer oder hinter Grenzzäune nicht länger tolerieren, zitierte Vilimsky. Dies sei umso dreister, als Leggeri diese Richtungsänderung gar nicht zustehe, betonte Vilimsky. Es sei doch völlig absurd, dass der Leiter jener Behörde, die den Ansturm illegaler Einwanderer in den EU-Raum verhindern soll, sich völlig ungeniert weigere, seine Arbeit zu verrichten.

Dies bedeute nichts anderes als eine Einladung an die tausenden afrikanischen Zuwanderungswilligen, die unter dem Einsatz ihres Lebens auf Seelenverkäufern ihren Glücksritt Richtung Europa antreten würden, zeigte Vilimsky auf. Damit sei diesen Menschen nicht geholfen, sondern ganz im Gegenteil, schwer geschadet, betonte Vilimsky. "Durch derartige Aussagen werden nur noch mehr Wirtschaftsflüchtlinge animiert die lebensgefährliche Überfahrt anzutreten. Zudem besteht dadurch nicht mehr Chance in Europa Asyl zu finden", so Vilimsky, der sich klar für Aufnahmezentren im nördlichen Afrika aussprach.

Noch mehr Wirtschaftsflüchtlinge ins Land zu lassen, die dann mangels Asylgrund abgeschoben würden helfe weder den Flüchtlingen noch den Europäern, für deren Schutz Leggeri eigentlich auf seinem Posten sitze. Leggeri werde mit dem Steuergeld europäischer Bürger die ihm vertrauen das Problem in den Griff zu bekommen, bezahlt. Er sei daher den Europäern verpflichtet und nicht ausländischen Schlepperbanden, erinnerte Vilimsky den Frontex-Chef an seine Aufgaben. "Ich fordere die umgehende Ablösung von Fabrice Leggeri, als obersten Grenzschutzwächter der Europäischen Union. Wenn er nicht in der Lage ist, seinen Auftrag zu erfüllen und damit Europa vor illegalen Einwanderungsströmen zu schützen, dann hat er umgehend seinen Sessel zu räumen und Platz zu schaffen für jemanden, der sich dieser Aufgabe gewachsen fühlt", so Vilimsky.

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