MQ-Spende für ein "HERZsicheres Wien"

MQ-Direktor Strasser überreicht Spendenscheck an PULS-Präsident, Landtagspräsident Kopietz

Wien (OTS) - "Wir haben bereits einige Defis im Museumsquartier. Und wir unterstützen die Idee von 'PULS - Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes', in Wien ein flächendeckendes Netz an öffentlich zugänglichen Defibrillatoren einzurichten", sagte Dr. Christian Strasser, Direktor des Museumsquartier Wien. Sprachs und übergab einen Scheck über 2.900 Euro aus Charity-Veranstaltungen im MQ an Landtagspräsident Prof Harry Kopietz, der auch Präsident von PULS ist.

"Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins PULS arbeiten alle ehrenamtlich. Für Sachaufwendungen, die wir beispielsweise für Schulungen brauchen, benötigen wir Geld. Dafür ein großes Dankeschön an das MQ!", sagte Kopietz.

Der Verein PULS will die Menschen über eine doppelte Strategie erreichen: Erstens durch die möglichst flächendeckende Installation von öffentlich zugänglichen Defibrillatoren (AED) und zweitens durch die Förderung einer "Kultur des Hingreifens im Ernstfall".

In Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern hat Puls deshalb die Kampagne "Wien wird HERZsicher" ins Leben gerufen. Diese Kampagne, die von der MedUni Wien wissenschaftlich begleitet wird, soll Wien über einen abgestimmten Maßnahmenplan ebendiesem Ziel innerhalb eines Beobachtungszeitraums von fünf Jahren näher bringen.

Die gesetzten Maßnahmen sind vielfältig, von Aufklärung und Awarenessbildung über Schulungsangebote, Bereitstellung von rund um die Uhr frei zugänglichen AEDs bis hin zu systemischer Erfassung aller AED Standorte und routinemäßiger telefonunterstützter Reanimationsanleitung durch die Rettungsleitstelle.

Was tun im Notfall?

1) PRÜFEN - Person ansprechen und schütteln. Keine Reaktion? Keine normale Atmung?
2) RUFEN - Um Hilfe rufen! Notruf 144!
3) DRÜCKEN - Herzdruckmassage: kräftig und rasch auf die Mitte des Brutkorbs drücken
Wenn ein Defibrillator verfügbar ist, diesen einschalten und den Anweisungen des Geräts folgen.

Entschlossene Hilfe wirkt!

Das feste und entschlossene Drücken in der Mitte des Brustkorbes und der Einsatz eines Defis noch vor Eintreffen des Rettungsdienstes, sind für den Patienten in dieser Situation überlebenswichtig. Durch Herzdruckmassage kann Blut und damit Sauerstoff durch den Körper gepumpt werden, bis professionelle Hilfe eintrifft. Ein schlagendes Herz kann damit niemals außer Takt gebracht werden, ein Zuviel an Herzdruckmassage ist also unmöglich. Der Defi führt mittels Sprachanweisungen durch die Anwendung und stellt selbständig fest, wann ein Elektroimpuls notwendig ist. Dazu müssen lediglich zwei Elektroden auf den entblößten Brustkorb des Patienten aufgeklebt werden. Durch den Stromimpuls eines Defis besteht die Möglichkeit, das Herz wieder in den richtigen Rhythmus und somit zum Schlagen zu bringen.

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Informationen im Internet

www.puls.at

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