Teil drei des "Universum History"-Dreiteilers über Geheimbünde

"Die Masken der Verschwörer " am 13. Februar um 22.45 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Der Blick auf die Menschheitsgeschichte zeigt ganz deutlich: Bleiben historische Ereignisse dem Menschen auch bei näherer Betrachtung rätselhaft, haben Verschwörungstheorien Hochsaison. Bis heute gibt es daher etwa widersprüchliche Versionen zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001, bis heute wird spekuliert, ob Jesus Christus nicht doch Nachkommen hatte. Und bis heute bewegt die Frage, ob die Mondlandung im Jahr 1969 nicht bloß eine Inszenierung der USA war. "Die Masken der Verschwörer", der dritte, von Kay Siering und Nanje de Jong-Teuscher gestaltete Teil der dreiteiligen "Universum History"-HD-Serie über die größten Geheimorganisationen der Welt, geht am Freitag, dem 13. Februar 2015, um 22.45 Uhr in ORF 2 den meistverbreiteten Verschwörungstheorien nach.

Als der Amerikaner Bill Kaysing 1976 zum ersten Mal Zweifel an der Mondlandung äußerte, begannen viele seiner Zeitgenossen, an der Sternstunde der Raumfahrt zu zweifeln. Kaysing hatte mehrere, angeblich untrügliche, Beweise dafür ausgemacht, dass die NASA die Mondlandung nachgestellt habe. Tatsächlich war die Sowjetunion den USA im Wettlauf zum Mond weit überlegen. Doch dann setzen die Amerikaner mit der Mondlandung einen Meilenstein in der Geschichte der Raumfahrt. Den Russen hingegen gelingt auch in den Folgejahren nichts Vergleichbares. Ist es dabei tatsächlich rechten Dingen zugegangen, oder handelte es sich um ein Täuschungsmanöver der US-Regierung?

Manche halten die US-Regierung sogar für den Drahtzieher hinter den Terroranschlägen vom 11. September 2001. Die Ereignisse dieses Tages haben sich in das kollektive Gedächtnis der westlichen Welt eingebrannt. Bis heute werden immer wieder Stimmen laut, die die offizielle Darstellung anzweifeln. Die Tatsache, dass ein Teil der Untersuchungsakten noch immer unter Verschluss ist, nährt diese Verschwörungstheorien. So hält sich etwa hartnäckig das Gerücht, wonach der Anschlag Teil einer sogenannten "jüdischen Weltverschwörung" gewesen sei. Als Beweis werden immer wieder die "Protokolle der Weisen von Zion" herangezogen. Diese Schriftstücke sollen geheime Treffen einflussreicher Juden dokumentieren. Sie sollen sich regelmäßig auf einem alten Friedhof in Prag treffen, um Pläne zur Übernahme der Weltherrschaft zu schmieden. Einst rechtfertigten Nazis mit diesen Protokollen den Mord an Millionen Juden. Längst weiß man jedoch, dass die Dokumente gefälscht sind. Dennoch hält sich bis heute in vielen Teilen der Welt der Glaube an ihre Echtheit.

Der dritte und letzte Teil der "Universum History"-Reihe "Geheimbünde" begibt sich - u. a. mit spektakulären Reenactements und 3-D-Animationen - auf die Spuren von Verschwörungstheorien der Moderne und stößt dabei auf Halbwahrheiten, auf dreiste Lügen, aber auch auf noch immer ungelöste Fragen.

Die in HD produzierte Dokumentation ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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