Face-to-Face mit dem liechtensteinischen Regierungschef Adrian Hasler

TPA Horwath lud in das Wiener Palais Todesco

Wien (OTS/TPA Horwath) - TPA Horwath, eines der führenden Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen in Mittel- und Südosteuropa, lud am Mittwoch, den 11. Februar, zur hochkarätig besetzten Veranstaltungsreihe "Face-to-Face" in die Räumlichkeiten des Palais Todesco in Wien. Rund 70 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Kultur und Medien folgten der Einladung.

Liechtensteins Regierungschef Adrian Hasler gab im kurzweiligen Interview mit "Presse"-Herausgeber und Chefredakteur Rainer Nowak einen interessanten Einblick in die aktuelle Entwicklung des flächenmäßig kleinsten deutschsprachigen Binnenstaates.

Adrian Hasler zur aktuellen finanziellen Situation Liechtensteins "Wir sind eines der wenigen Länder mit einem AAA-Rating, haben eine starke Industrie und einen starken Finanzplatz" und trotzdem, so Hasler: "Als Kleinstaat dürfen wir uns nicht verschulden, sonst sind wir verloren." So solide der Wirtschaftsstandort Liechtenstein sein mag - gespart werden muss im Fürstentum genauso wie in den benachbarten Ländern. Das Liechtensteiner Sparpaket solle die Bürger in ihrer Lebensqualität aber nicht einschränken, sagte der Regierungschef. "Es sind notwendige Korrekturmaßnahmen, um den Wirtschaftsstandort in Zukunft zu sichern. Unser Sparkurs ist auf das Gesamtwohl unseres Landes ausgerichtet." Tatsächlich kann Liechtenstein heuer mit dem Budget 2015 einen ausgeglichenen Staatshaushalt präsentieren. Ein Indiz, dass die Sanierungsmaßnahmen greifen. Darüber hinaus sprach man über die Auswirkungen der Liechtensteiner Weißgeldstrategie, das Steuerabkommen Österreich-Liechtenstein und das heikle Thema Integration. "Ein Drittel der Liechtensteiner sind Ausländer", sagte Hasler. "Ohne Zuwanderer hätte unsere Wirtschaft massive Probleme".

Im Anschluss an das Interview wurden zahlreiche interessante Fragen von den Gästen gestellt, unter anderem, warum Liechtensteins wirtschaftliche Beziehungen zur Schweiz wesentlich intensiver seien als zu Österreich. "Das hat vor allem mit der Währung zu tun. In Liechtenstein haben wir den Schweizer Franken.", erklärt Hasler.

An der angeregten Diskussion und beim anschließenden Netzwerken beteiligten sich u.a. Maria-Pia Kothbauer-Liechtenstein, Botschafterin des Fürstentums Liechtenstein, Brigitte Jank, Abgeordnete zum österreichischen Nationalrat, Karlheinz Kopf, Zweiter Präsident des Nationalrates, Dr. Bruno Ettenauer, CEO der CA Immobilien Anlagen AG, Wolfgang Fischer, Geschäftsführer der Wiener Stadthalle, Mag. Veronika Haslinger, Geschäftsleiterin der Raiffeisen Holding NÖ-Wien, Martin Gastinger, Geschäftsführer von ATV, Maximillian Gessler, CEO von Megatech Industries und viele mehr.

Einen umfassenden Bericht sowie Impressionen von Face-to-Face mit Adrian Hasler finden Sie unter www.tpa-horwath.at

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